Pfingsten

Bezeichnung Wert
Titel
Pfingsten
Untertitel
Erinnerungen an ein Ende der Welt
Verfasserangabe
Miroslav Hlaučo ; aus dem Tschechischen von Raija Hauck
Medienart
Sprache
Person
Verlag
Ort
Berlin
Umfang
421 Seiten
ISBN10
3-89998-460-9
ISBN13
978-3-89998-460-6
Schlagwort
die vielschichtige Geschichten über Glaube
Wunder
Sprache und Erinnerung suchen. Angesprochen sind vor allem Fans von Autor:innen wie Olga Tokarczuk
Italo Calvino oder Milorad Pavić
die stilistisch präzise
Annotation
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist St. Georg ein Ort, an dem Wunder Alltag sind: Man spricht mit Heiligen, geht über Wasser, pfeift Steine entzwei. Doch die neue Zeit rückt näher. Als der totgeglaubte Odysseus nach fünfzehn Jahren zurückkehrt, geraten Ordnung, Glaube und Erinnerung ins Wanken – die stumme Julia scheint sowohl an ihm als auch an seinem Bruder interessiert.

„Pfingsten. Erinnerungen an ein Ende der Welt“ ist ein Roman, der mit Motiven des magischen Realismus spielt. Hlaučo erzählt vielstimmig von einer Welt an der Schwelle zur Moderne, von Sprache, Verwandlung und dem Moment, in dem aus einem Ende ein Anfang wird. In St. Georg treffen das Mystische und das Mechanische aufeinander, die alten Wunder funktionieren noch – doch niemand weiß, wie lange. Mit Lust am Detail und feinem, bisweilen trockenem Humor verfolgt Miroslav Hlaučo, was geschieht, als Franz Rechnitz, ein junger K.u.K.-Notar, in den Ort kommt und St. Georg „ordnungsgemäß“ ins neue Jahrhundert führen will.
Pfingsten wurde 2025 mit dem wichtigsten tschechischen Literaturpreis Magnesia Litera gleich zweimal ausgezeichnet – als „Buch des Jahres“ und als „Debüt des Jahres“ – und erscheint im Vorfeld des Ehrengastauftritts Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse 2026.