Stadtbücherei Ybbs an der Donau

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Wodans Fluch

Bezeichnung Wert
Titel
Wodans Fluch
Medienart
Sprache
Person
Verlag
Ort
Frankfurt/Main
Jahr
Umfang
558 S.
ISBN13
978-3-8105-0859-1
Schlagwort
Annotation
Wieder gelingt es Grundy, aus altbekannten Sagenstoffen eine völlig neue Geschichte zu erfinden, die für Kenner und Nichkenner gleichermaßen reizvoll ist. Freizügig ändert er Familienverhältnisse und Namen, führt eigene Personen, Konflikte und Ereignisse ein und bringt erstaunliche Logik in unübersichtliche alte Heldensagen. Sein Haupttalent liegt im Atmosphärischen: Beim Lesen wird die Zeit, die er schildert - das 5. Jahrhundert n. Chr. mit all ihren Farben, Tönen und Gerüchten lebendig, als wären wir selbst Zeugen der Geschehnisse um die Helden.#Hagans Zeit ist eine zeit de Umbruchs. Die Völkerwanderung hat Europa in Bewegung gebracht, drei Religionen - der germanische Götterglaube, der hunnische Schamanismus und das erstarkende Christentum - wetteifern um die Gläubigen. Hinzu kommt die alte Magie, von der hagen ein gerüttelt Maß mitbekommen hat. Fünfzehn Jahre zählt Hagan, der als zweiter Sohn des Burgunderkönigs in Worms aufwächst - ein einsamer, einzelgängerischer Knabe, durch die Mutter Grimhild und den Seher der Burgunder mit dunklem Wissen ausgestattet. Seinem älteren Bruder Gunther, dem Thronerben, ist er ebenso treu verbunden wie seinem Volk und seiner Familie.#Als Unterpfand für die Bündnistreue der Burgunder kommt Hagan an den Königshof von Attila. Dort freundet er sich mit Walther von Aquitanien und Hildegund, einer suebischen Fürstentochter an, wird Begleiter und Beschützer ihrer großen Liebe. Diese wird Hagan selbst nicht zuteil, da er auf Wunsch seines Bruders Gunther, dem neuen Burgunderkönig, die Christin Costbera heiraten muß. Nicht die Person Costbera stößt ihn ab, eher ist es ihr Christentum, mit dem Hagan nicht zurecht kommt. Und so verteidigt er mit dem Einsatz seines Lebens die Liebe zwischen Walther und Hildegund vor den Nachstellungen Attilas und den politischen Interessen seines Bruders Gunther. Er ist es schließlich, der die Liebe siegen läßt.#