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      <marc:subfield code="a">Wieder gelingt es Grundy, aus altbekannten  Sagenstoffen eine völlig neue Geschichte zu  erfinden, die für Kenner und Nichkenner  gleichermaßen reizvoll ist. Freizügig ändert  er Familienverhältnisse und Namen, führt  eigene Personen, Konflikte und Ereignisse ein  und bringt erstaunliche Logik in  unübersichtliche alte Heldensagen. Sein  Haupttalent liegt im Atmosphärischen: Beim  Lesen wird die Zeit, die er schildert - das  5. Jahrhundert n. Chr. mit all ihren Farben,  Tönen und Gerüchten lebendig, als wären wir  selbst Zeugen der Geschehnisse um die Helden.#Hagans Zeit ist eine zeit de Umbruchs. Die  Völkerwanderung hat Europa in Bewegung  gebracht, drei Religionen - der germanische  Götterglaube, der hunnische Schamanismus und  das erstarkende Christentum - wetteifern um  die Gläubigen. Hinzu kommt die alte Magie,  von der hagen ein gerüttelt Maß mitbekommen  hat. Fünfzehn Jahre zählt Hagan, der als  zweiter Sohn des Burgunderkönigs in Worms  aufwächst - ein einsamer, einzelgängerischer  Knabe, durch die Mutter Grimhild und den  Seher der Burgunder mit dunklem Wissen  ausgestattet. Seinem älteren Bruder Gunther,  dem Thronerben, ist er ebenso treu verbunden  wie seinem Volk und seiner Familie.#Als Unterpfand für die Bündnistreue der  Burgunder kommt Hagan an den Königshof von  Attila. Dort freundet er sich mit Walther von  Aquitanien und Hildegund, einer  suebischen Fürstentochter an, wird Begleiter  und Beschützer ihrer großen Liebe. Diese wird  Hagan selbst nicht zuteil, da er auf Wunsch  seines Bruders Gunther, dem neuen  Burgunderkönig, die Christin Costbera  heiraten muß. Nicht die Person Costbera stößt  ihn ab, eher ist es ihr Christentum, mit dem  Hagan nicht zurecht kommt. Und so verteidigt  er mit dem Einsatz seines Lebens die Liebe  zwischen Walther und Hildegund vor den  Nachstellungen Attilas und den politischen  Interessen seines Bruders Gunther. Er ist es  schließlich, der die Liebe siegen läßt.#</marc:subfield>
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