Sterne, die fallen

Bezeichnung Wert
Titel
Sterne, die fallen
Untertitel
Erzählungen
Verfasserangabe
Maria Messina ; aus dem Italienischen übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Christiane Pöhlmann
Medienart
Sprache
Person
Reihe
Auflage
Erste Auflage
Verlag
Ort
Berlin
Jahr
Umfang
235 Seiten
ISBN10
3-7518-8047-X
ISBN13
978-3-7518-8047-3
Schlagwort
Annotation
Diese »sizilianische Katherine Mansfield« kommt von der kleinen Form her, und es sind die kleinen Dinge, die ihre Prosa reich machen: die gerösteten Kichererbsen auf einer Hochzeit, die Kämme im Bauchladen, die Zugabe eines zweiten Brotes für einen verarmten Anwalt, das Attest des Dorfarztes für die Auswanderung nach Amerika ... In ihren Erzählungen stellt Maria Messina uns ihr Sizilien vor, das sie so geliebt hat – mit seinen Dörfern, mit Hunger, Armut, Analphabetismus und voller Gottvertrauen. Sie zeichnet ein Wimmelbild von Figuren, vornehmlich von Frauen, mit deren Träumen und Sorgen, mit ihrem Kummer und ihrer Freude.  Als Leonardo Sciascia auf Messinas Erzählung »La Mèrica« stieß, sprang bei ihm der Funke über, und er machte sich an die Entdeckung dieser in Vergessenheit geratenen Autorin. Sterne, die fallen beinhaltet die erste deutsche Übersetzung von »La Mèrica«, auch die anderen Erzählungen sind deutsche oder weltweite Erstübersetzungen. Sie alle fügen sich zum Tableau einer Welt von gestern, die auch heute nur zu gut wiedererkennbar ist.
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