Moosland
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Moosland
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| Untertitel |
Roman
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| Medienart | |
| Person | |
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| Jahr | |
| ISBN13 |
978-3-7558-0071-2
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| Annotation |
Ein mühevolles Jahr auf einem entlegenen isländischen Bauernhof im Jahr 1949. (DR) Keine Elektrizität, als Verkehrsmittel nur Pferde, weitgehend baumlose Landschaft, unwirtliches Klima, karger Boden, in dem nur nussgroße Erdäpfel gedeihen, wenig Kontakt zu den weit entfernten Nachbarn und zur Außenwelt - der Alltag auf diesem Bauernhof ist sehr beschwerlich. Elsa kommt im Frühsommer 1949 in Island an, um dort für ein Jahr als Hilfskraft zu bleiben. Der isländische Bauernverband hatte unverheiratete deutsche Frauen aufgerufen, als Mägde oder Haushaltshilfen die Abwanderung im unwirtlichen Land auszugleichen. Die junge Frau, deren Name nur einmal erwähnt wird, fühlt sich lange Zeit sehr fremd auf dem Hof zwischen den Bauersleuten Inkibjörk und Joun, dem Knecht Haltdor und den beiden Söhnen Oulawür und Skuhli. Es dauert Wochen, bis sie zum ersten Mal spricht. Die Anweisungen erhält sie durch Deuten und Vorzeigen. Die harte Arbeit, die Nässe und die Kälte erschöpfen sie bis zum Äußersten, die Fortbewegung auf dem Pferd muss sie erst schmerzvoll erlernen. Zwei immer wieder kurz angesprochene Geheimnisse tragen zur Spannung in diesem ansonsten eher ereignisarmen Roman bei: Was es mit Elsas verstorbener Freundin Sola auf sich hat, die ihr in Tag- und Nachtträumen immer wieder erscheint. Und wo Steinunn, die Tochter der Bauersfamilie, hingekommen ist, die sie auf einem versteckten Foto ausmacht und deren Kleider sie findet. Großartig, die Beschreibung der besonderen Landschaft Islands und die Mühen des Lebens dort, eindrucksvoll auch die Darstellung einer Kommunikation ohne Worte und der langsamen Annäherung an eine fremde Welt! Lesenswert!
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Öffentliche Bücherei Michaelbeuern |
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