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      <marc:subfield code="a">Mein Name ist Emilia Del Valle</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="b">Suhrkamp Verlag</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Mitreißender historischer Roman über eine willensstarke Frau, die gegen Vorurteile und Konventionen rebelliert. (DR) »Mein Name ist Emilia del Valle« erzählt die Vorgeschichte zu »Das Geisterhaus«, Isabel Allendes fulminantem Debütroman aus 1982. Titelfigur und Ich-Erzählerin Emilia wird 1866 in San Francisco als uneheliche Tochter einer irischen Nonne geboren, die von einem chilenischen Aristokraten verführt wurde. In ärmlichen Verhältnissen wächst Emilia bei einem liebevollen Stiefvater auf und veröffentlich früh unter männlichem Pseudonym Heftchenromane, später wird sie freie Mitarbeiterin des »Daily Examiner«. Als Reisereporterin erstreitet sie sich ihren Platz in einer von Männern dominierten Welt und gönnt sich freizügige Liebesabenteuer. Auf der Suche nach ihren familiären Wurzeln kommt sie als Kriegsreporterin nach Chile, wo ein grausamer Bürgerkrieg tobt. Klar schildert die 2018 für ihr Lebenswerk ausgezeichnete Autorin Emilias Kampf um berufliche Anerkennung und persönliche Freiheit. Eindrucksvoll entwirft sie Bilder eines schrecklichen, sinnlosen Krieges. Dramatische Szenen, raffiniert verwobene Zeit- und Erzählebenen sowie unerwartete Wendungen steigern das Erzähltempo. Geschickt collagierte Artikel von Emilia schlagen einen eigenen Erzählton an, vervielfachen die Fiktion und beleuchten politische wie soziale Hintergründe. Das fast märchenhafte Romanende steht in der Tradition des magischen Realismus. Bei Emilias Aufbruch in die chilenische Wildnis verbindet sich Fantasie mit Realität. Leser*innen, die ein Hauch Pathos nicht stört, werden diese geglückte Mischung aus Abenteuer- und Emanzipationsroman lieben.</marc:subfield>
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