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      <marc:subfield code="a">Die Rüpelschule</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Annotation: Augenzwinkerndes, mit kontraproduktiven Mitteln belehrendes Bilderbuch. Rezension: Auch ein berühmter Autor ist noch kein Garant für ein gutes Bilderbuch. Ende versucht in seiner Versgeschichte "Die Rüpelschule" zwar ganz raffiniert, ein wenig hintenherum erzieherisch zu wirken und lässt eine Parade kindlicher Unarten in Eins-zu-eins-Umkehrung am Leser vorbeimarschieren. Doch dieser Trick wirkt gewollt. Diese Idee einer Art Schlaraffenland des schlechten Benehmens, diese "Lehranstalt" für zukünftige Rüpel im fernen Land Hule-Sule, wo die von Natur aus ach so engelhaften Kinder zu echten Rowdies erzogen werden, lässt einen eigentlich kalt. Was wohl an dem doch recht dick aufgetragenen, vorgegeben augenzwinkernden Verständnis für Kinder liegt. Ob das Kinder zum Lachen bringen wird? Da lob ich mir den unverblümt autoritären "Struwelpeter", der mit seiner Ideologie nicht hinterm Berg hält. Die Illustrationen entsprechen in etwa der Tendenz des Textes. Volker Fredrich beschränkt sich aber nicht auf modisch gezoomte karikierende Darstellungen ausgeflippter Kinder, sondern führt zur Verdeutlichung des angestrebten chaotischen Zustandes der absoluten Schlamperei allerlei niedliches Getier in die Bildfolgen ein (was ja nicht ganz neu ist). Die angestrebte Steigerung tritt dadurch aber nicht ein, und witziger wird die ganze Geschichte auch nicht. Die flotten, colorierten Federzeichnungen erinnern manchmal an schon Gesehenes. Versbedingt ist der Text im Flattersatz gesetzt, sehr gut lesbar in die doppelseitigen Illustrationen eingebaut, auf monoton pastelligen Hintergründen in Rosarot, Vanillegelb, Maigrün und Himmelblau, sodass letztendlich die angestrebte heitere Atmosphäre erreicht wird.</marc:subfield>
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