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      <marc:subfield code="a">Das Tiefland</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Die bewegte Geschichte des Subhash Mitra und seiner Familie beginnt im Indien der 1940er Jahre und führt uns in die USA oder besser noch in die Welt der Gegenwart. 1945 wird Subhash Mitra in Kalkutta geboren, 15 Monate später sein Bruder Udayan. Die beiden sind unzertrennlich. Udayan ist mutiger, stellt Regeln in Frage. Subhash ist zurückhaltender, sucht den Ausgleich. Früh interessieren sie sich für Wissenschaft und Politik. Im College beginnen sich ihre Wege zu trennen. Subhash studiert Chemie und geht dann in die USA, um sein Studium zu beenden, den Horizont zu erweitern. Udayan studiert Physik und schließt sich im Kampf für mehr Gerechtigkeit militanten Maoisten an. Gegen die Tradition heiratet er Gauri und wohnt mit ihr im Haus der Eltern, welche zähneknirschend zustimmen, um ihren Sohn nicht zu verlieren. Doch sie verlieren ihn dennoch. Die Polizei greift ihn auf und erschießt ihn. Als Subhash davon erfährt und zurückkehrt, findet er seine Eltern verbittert vor. Gauri wird leidlich geduldet, da sie ein Kind erwartet, Udayans Kind. Nach der Geburt will man sie aus dem Haus haben, das Kind aber behalten. Dagegen begehrt Subhash auf. Er heiratet Gauri, um sie mit in die USA nehmen und so vor seinen Eltern in Sicherheit bringen zu können. Erst hier beginnt die Handlung - die ab nun fast zur Gänze in den USA spielt - richtig. Die bis dahin streng chronologisch erzählte Geschichte wird jetzt immer wieder durch Rückblenden unterbrochen, die das Geschehene in ein neues Licht setzen. Die Ereignisse folgen der Familie Mitra bis in die Gegenwart und zeigen ein Bild von Auflehnung gegen und zugleich Gebunden-Sein an seine Herkunft, vom Zurücklassen und Festhalten, von Verantwortung und Schuld. Jhumpa Lahiri ist sicher zu Recht eine der meistgelesenen Autorinnen der USA. Sie erzählt eine bewegende Geschichte, die weniger von den Höhen, als vom Umgang mit den Niederungen des Lebens erzählt. Nur einen einzigen Makel wage ich anzuführen - die über 500 Seiten, die der Roman hat, sind dann doch zu viel des Guten. Dennoch: Das Buch ist mit Sicherheit kein Fehlgriff. Ach ja, angeblich ist die englische Originalversion noch besser.</marc:subfield>
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