Nelka

Bezeichnung Wert
Titel
Nelka
Untertitel
Roman
Verfasserangabe
Svenja Leiber
Medienart
Sprache
Person
Auflage
Erste Auflage, Originalausgabe
Verlag
Ort
Berlin
Jahr
Umfang
204 Seiten
ISBN10
3-518-43276-1
ISBN13
978-3-518-43276-1
Schlagwort
Softcover / Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945)
Frauen
Mädchen
Geschichte
Deutschland
20. Jahrhundert
Zwangsarbeit
Arbeiterinnen
Nationalsozialismus
Norddeutschland
Erinnerung
Vergangenheit
Verschleppung
Gewalt
Gut
Apfel
Apfelanbau
Apfelbaum
Apfelernte
Apfelplantagen
atmosphärisch
Ausbeutung
Biografie einer Frau
Feminismus
Gutshof
Gutsverwalter
Konfrontation
Landschaft
Landwirtschaft
Lviv city
Natur
Obstbau
Obstbaukunde
Pomologe
Pomologie
Schicksal
Schleswig-Holstein
Täter
Zweiter Weltkrieg
Arno-Reinfrank-Literaturpreis 2015
Förderpreis des Bremer Literaturpreises 2006
Johann‐Friedrich‐von‐Cotta‐Literatur‐ und Übersetzungspreis 2023
Lviv (Lvivska) oblast
Mitteleuropa
Nordwestdeutschland
Osteuropa
Ukraine
20.Jahrhundert
Lwiw
Bonner Stadtschreiberin 2025
Oblast Lwiw
Fiktionale Darstellung
Erzählende Literatur
Erzählende Literatur: Gegenwartsliteratur ab 1945
Annotation
Lemberg, 1941. Die sechzehnjährige Nelka wird von Soldaten aufgegriffen und mit zahlreichen Mädchen und Frauen nach Westen verschleppt. Auf einem norddeutschen Gutshof werden sie zu schwerer Arbeit gezwungen. Ihr Vater hatte Nelka früh im Obstbau unterrichtet, und schon als Kind hatte sie ihm beim Veredeln der Apfelbäume geholfen. Dank dieses Wissens kann sie sich anfänglich der Zudringlichkeit des Gutsverwalters erwehren. Sie plant den Apfelanbau für ihn, und die Plantagen bescheren ihm nach dem Krieg ein Vermögen. Jahrzehnte später kehrt Nelka an den Ort ihres Leidens zurück. Sie will, dass Marten sich an das erinnert, wovon sie selbst sich endlich befreien muss. <br> Welche Spuren die gewaltvolle Geschichte des 20. Jahrhunderts und Zwangsarbeit hinterlassen haben, bis in die Gegenwart und Landschaften hinein, das macht Svenja Leiber in ihrem neuen Roman sichtbar. Sie erzählt von Frauen, deren Wissen und Körper ausgebeutet wurden, die sich in Freundschaft verbanden und sich so gegen Erniedrigung und Brutalität stemmten. Nelka beleuchtet ihre Schicksale hellwach und sensibel – und bewahrt die Erinnerung an sie.
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