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      <marc:subfield code="a">Neuere österreichische Literatur</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Autor &lt;Ukraine&gt;</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Annuschka Blume</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="b">Residenz Verl.</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Zwei Menschen, viele Briefe und ein Kosmos aus Sprache. (DR) Die ukrainische Dorflehrerin Anna Konstantinowna und der reisende Forscher Piotr Michailowitsch verbringen ihr Dasein weit voneinander entfernt, seelisch jedoch sind sie sich nahe. In Briefen berichten sie einander ihren Alltag und öffnen die Türen in ihr Inneres und zu ihrer Sicht der Welt - und diese Welt ist außerordentlich. Mit wenigen Sätzen steigt man hinein in einen vielgestaltigen, sinnlichen, flimmernden Kosmos der Empfindungen und Gedanken, der Lebensentwürfe und Gefühlswelten. Die Ideen hüpfen, die Gedanken springen, Ansätze von Geschichten enden traumartig abrupt, um an anderer Stelle wieder aufzutauchen. Hinter all den flirrenden Gedankenströmen kräuseln sich nach und nach die Bilder und entwerfen eine Welt, aus der ein bejahendes mystisches Daseinsgefühl hervorleuchtet. Die aus der Ukraine stammende und deutsch schreibende Marjana Gaponenko, die 2009 mit dem Frau Ava-Literaturpreis ausgezeichnet wurde, erweist sich hier als kraftvolle Sprachmagierin: Im wechselnden Gestus des Beteuerns, der religiösen Emphase oder des bedächtig Räsonierens singen ihre Figuren in "Annuschka Blume" das Hohelied des Seins, ohne dabei die Formen zu verlieren: Das respektvolle "Sie", in dem die Figuren miteinander verkehren, hält bis zum Ende. Ein Text, als wäre Dostojewski unter die Surrealisten gegangen. Literarisch Interessierten nachdrücklich empfohlen.</marc:subfield>
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