Empirische Sonderpädagogik 2015 / 04, 7. Jg.

Bezeichnung Wert
Titel
Empirische Sonderpädagogik 2015 / 04, 7. Jg.
Verfasserangabe
Matthias Grünke
Medienart
Sprache
Person
Auflage
2015 / 04, 7. Jg.
Verlag
Ort
Lengerich [u.a.]
Jahr
Umfang
S. 281 - [368] [088]
Band
7
ISSN
18694845
Altersbeschränkung
18
Heft
04
Zählung
2015 / 04, 7. Jg.

Artikel

Nur ein Test? - Auswirkungen nicht unterstützenden Testleiterverhaltens bei Intelligenztestungen auf den Selbstwert

Bezeichnung Wert
Verfasserangabe Nantje Otterpohl ; Malte Schwinger
Sprache deutsch
Person Otterpohl, Nantje (Verfasser/-in) YouTube DNB
Schwinger, Malte (Verfasser/-in) YouTube DNB
Auflage 2015 / 04, 7. Jg.
Jahr 2015
Umfang S. 283 - 299 [017]
Schlagwort 150 $s Psychologie > Forschung
150 $s Förderung : Selbstwert
150 $s Diagnostik : Intelligenzdiagnostik
Annotation Abstract: Intelligenztestungen gehören zum beruflichen Alltag in der psychologischen und sonderpädagogischen Praxis. Während verschiedene Studien darauf hinweisen, dass bei der Durchführung von Intelligenztests die Art der Testinstruktion sowie das Testleiterverhalten einen bedeutsamen Einfluss auf die Testangst und die Testleistung haben, wurde bisher kaum untersucht, inwiefern diese Faktoren auch einen Einfluss auf das Selbstwertgefühl nach der Testung haben. Zur Untersuchung dieser Frage wurden mit N = 31 Kindern der fünften Jahrgangsstufe standardisierte Einzeltestungen durchgeführt. Hierbei wurden die Kinder auf zwei Experimentalgruppen (unterstützende vs. nicht unterstützende Intelligenztestung) und eine Kontrollgruppe aufgeteilt. Bei den Kindern der nicht unterstützenden Experimentalgruppe zeigte sich im Vergleich zu den anderen beiden Gruppen eine signifikante Reduktion des situationalen Selbstwerts direkt im Anschluss an die Testung sowie des allgemeinen Selbstwerts zwei Wochen später. Die Effekte der Testbedingung erwiesen sich dabei als unabhängig von der erzielten Testleistung. Die Ergebnisse verdeutlichen, wie wichtig unterstützendes Testleiterverhalten bei der Durchführung von Intelligenztestungen ist, um nicht nur eine valide Leistungseinschätzung zu ermöglichen, sondern auch die emotionalen Kosten für die getesteten Kinder möglichst gering zu halten.
Illustrationsangaben Illustration(en)

Gemeinsam und doch unterschiedlich - Ein Verleich der Berufswahlmotive von Studierenden der verschiedenen sonderpädagogischen Fachrichtungen und der Regelschularten

Bezeichnung Wert
Verfasserangabe Ewald Kiel
Sprache deutsch
Person Kiel, Ewald YouTube DNB
Auflage 2015 / 04, 7. Jg.
Jahr 2015
Umfang S. 300 - 319 [020]
Schlagwort 151 $g Europa: Deutschland
150 $s Motivation
150 $s Schule : Sonderpädagogin
150 $s Sonderpädagogik > Forschung
150 $s Beruf : Berufswahl
Annotation Abstract: Die vorliegende Studie vergleicht Berufswahlmotive angehender Lehrkräfte an Regel- und Förderschulen (n = 1490) unter Berücksichtigung der verschiedenen sonderpädagogischen Fachrichtungen. Durch Cluster- und Diskriminanzanalysen werden drei unterschiedliche Gruppen bezüglich der Motive ermittelt. Es zeigt sich kein spezifisches Motivprofil, das ausschließlich Studierende der sonderpädagogischen Lehramtsstudiengänge charakterisiert und diese von denen der Regelschularten abhebt. Es gibt aber auch nicht die eine Motivstruktur, die alle Fachrichtungen gleichermaßen kennzeichnet. Studierende der sonderpädagogischen Förderschwerpunkte Hören und Sprache verteilen sich weitgehend gleich auf alle Cluster. Viele angehende Lehrkräfte der Förderschwerpunkte Geistige Entwicklung sowie Emotionale und soziale Entwicklung zeichnen sich gegenüber den anderen Schwerpunkten durch eine stärker intrinsisch geprägte Motivstruktur aus. Die Ergebnisse werden mit Blick auf die Lehrerausbildung und die Inklusion diskutiert.
Illustrationsangaben Illustration(en)

Unterrichten Sprachheilpädagogen anders?

Bezeichnung Wert
Untertitel eine vergleichende Selbsteinschätzung von Förderschullehrkräften "Sprache" und Regelschullehrkräften zu Qualitätsmalen des Unterrichts
Verfasserangabe Anja K. Theisel
Sprache deutsch
Person Theisel, Anja K. (Verfasser/-in) YouTube DNB
Auflage 2015 / 04, 7. Jg.
Jahr 2015
Umfang S. 320 - 340 [021]
Schlagwort 151 $g Europa: Deutschland
150 $s Schule : Primarstufe
150 $s Sonderpädagogik > Forschung
150 $s Umfrage ; Befragung
150 $s Studie ; Untersuchung
Annotation Abstract: Mit Hilfe des Fragebogens LeFraU-S (Lehrerfragebogen zum Unterricht mit sprachbeeinträchtigten Kindern) wurden Sonderpädagogen und Sonderpädagoginnen (Förderschullehrkräfte - FL) mit dem Förderschwerpunkt „Sprache“ sowie Regelschullehrkräfte (RL) an Grundschulen nach Prozessmerkmalen ihres Unterrichts befragt. Die Merkmale konnten von den Lehrkräften in der Häufigkeit ihrer Umsetzung in der alltäglichen Praxis eingeschätzt werden. Die Rückläufe von insgesamt 701 Personen ergaben signifikante Unterschiede zwischen den Gruppen (N (FL) = 290; N (RL) = 411). Diese Differenzen zeigen sich bei der Gesamtsumme sowie bei einzelnen Items und Faktoren. Förderschullehrkräfte mit Fachrichtung „Sprache“ berücksichtigen nicht nur Aspekte der an Schülerinnen und Schüler gerichteten Sprache der Lehrkräfte sowie besondere methodische Aspekte (Einsatz von Handzeichen, handlungsbegleitendes Sprechen u. ä.) häufiger, sondern setzen auch ein Mehr an Differenzierung, Individualisierung und Orientierung an Schülerinnen und Schülern in ihrem Unterricht um. Dies macht insbesondere im Hinblick auf die Weiterentwicklung inklusiver Beschulung die Berücksichtigung qualitativer Aspekte des Unterrichts bedeutsam. Sowohl die Ausbildung von Lehrkräften, als auch die systemische Umsetzung der gemeinsamen Beschulung sollten diese Aspekte beachten, damit gemeinsamer Unterricht für sprachbeeinträchtigte Kinder gewinnbringend gestaltet werden kann.
Illustrationsangaben Illustration(en)

Auffälligkeiten des Verhaltens und Erlebens in der Beruflichen Bildung

Bezeichnung Wert
Untertitel eine Studie mit den Achenbach-Skalen
Verfasserangabe Roland Stein
Sprache deutsch
Person Stein, Roland YouTube DNB
Auflage 2015 / 04, 7. Jg.
Jahr 2015
Umfang S. 341 - 365 [023]
Schlagwort 150 $s Alter : 14-18 Jahre ; Jugendalter
151 $g Europa: Deutschland
150 $s Verhaltensauffälligenpädagogik > Forschung
ICD10-F00-99 : Psychische STÖR & VerhaltensSTÖR
150 $s Behindertenhilfe : Berufsbildungswerk
Annotation Abstract: Neuere epidemiologische Studien zeigen, dass psychische Störungen bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen erheblich verbreitet sind und ein weites Spektrum umgreifen. Nach wie vor gibt es allerdings hierzu nur wenige Erkenntnisse für den berufsbildenden Bereich. Auf Basis einer ersten Erhebung (Stein & Ebert, 2010) werden in diesem Beitrag Ergebnisse einer Untersuchung vorgestellt, in deren Rahmen Verhaltensauffälligkeiten bei jungen Menschen in Berufsvorbereitung sowie Berufsausbildung über Lehrkräfte, Ausbilder und die Lernenden selbst erhoben wurden. „Teacher’s Report Form“ (TRF) und „Youth Self Report“ (YSR) wurden für eine recht große Stichprobe an einer Förderberufsschule sowie einem mit dieser kooperierenden Berufsbildungswerk eingesetzt. Es ergeben sich Erkenntnisse zu Störungsraten, dominanten Problemfeldern, Geschlechtsspezifika, der Korrelation von festgestellten Unterstützungsbedarfen aus unterschiedlichen Perspektiven sowie dem Auftreten spezifischer Auffälligkeiten in unterschiedlichen berufsbezogenen Lernfeldern. Diese werden auf Basis der aktuellen Situation in beruflicher Bildung und Beruflicher Rehabilitation diskutiert.
Illustrationsangaben Illustration(en)