Empirische Sonderpädagogik 2015 / 02, 7. Jg.

Bezeichnung Wert
Titel
Empirische Sonderpädagogik 2015 / 02, 7. Jg.
Verfasserangabe
Matthias Grünke
Medienart
Sprache
Person
Auflage
2015 / 02, 7. Jg.
Verlag
Ort
Lengerich [u.a.]
Jahr
Umfang
S. 073 - [172] [100]
Band
7
ISSN
18694845
Altersbeschränkung
18
Heft
02
Zählung
2015 / 02, 7. Jg.

Artikel

Herausforderungen der schulischen Re-Integration nach einem Schädel-Hirn-Trauma

Bezeichnung Wert
Untertitel eine Qualitative Befragung von Schüler, Eltern und Lehrern zur Gestaltung des Übergangs von der Rehaklinik ins Regelschulsystem
Verfasserangabe Birgit Hennig ; Britta Gebhard
Sprache deutsch
Person Hennig, Birgit (Verfasser/-in) YouTube DNB
Gebhard, Britta (Verfasser/-in) YouTube DNB
Auflage 2015 / 02, 7. Jg.
Jahr 2015
Umfang S. 135 - 152 [018]
Schlagwort 151 $g Europa: Deutschland
150 $s Schule : Regelschule
150 $s Psychologie > Forschung
150 $s Umfrage ; Befragung
150 $s Studie ; Untersuchung
Annotation Abstract: Ein schweres Schädel-Hirn-Trauma (SHT) bedeutet ein nicht unerhebliches Risiko für die Wiederaufnahme der Schullaufbahn nach erfolgter stationärer Rehabilitation. Gelingensfaktoren und Barrieren für eine gelungene Rückkehr an eine Regelschule sind bisher wenig empirisch untersucht. Ziel der vorliegenden Studie ist die qualitative Analyse multiperspektivischer Sichtweisen von Eltern, Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften bezüglich der schulischen Re-Integration nach einem SHT. Die Ergebnisse der inhaltsanalytischen Auswertung von 22 leitfadengestützten Interviews zeigen, dass ein langfristig zufriedenstellender Prozess in einem hohen Maße abhängig zu sein scheint von den institutionellen Möglichkeiten der Abstimmung von Unterstützungsmaßnahmen und des freiwilligen Engagements. Ein entscheidender Faktor ist die umfassende Aufklärung von Eltern und Lehrkräften zu den möglichen Folgen eines SHT für das schulische Lernen. Bleibende Einschränkungen in den Lernvoraussetzungen werden von den Lehrkräften häufig unterschätzt.
Illustrationsangaben Illustration(en)

Kurzzeitige Effekte eines Trainings der Leseflüssigkeit von leseschwachen Kindern mit isolierten Silben und Morphemen

Bezeichnung Wert
Verfasserangabe Andreas Hölz
Sprache deutsch
Person Hölz, Andreas (Verfasser/-in) YouTube DNB
Auflage 2015 / 02, 7. Jg.
Jahr 2015
Umfang S. 153 - 171 [019]
Schlagwort 151 $g Europa: Deutschland
150 $s Sonderschulpädagogik > Forschung
ICD10-F81.0 : Lesestörung
ICD10-F00-99 : Psychische STÖR & VerhaltensSTÖR
150 $s Studie ; Untersuchung
Annotation In der vorliegenden Studie erhielten 30 Kinder der Klassen 4-6 aus verschiedenen Grund-, Haupt- und Förderschulen, die per Zufall auf drei Gruppen verteilt wurden, ein computergestütztes isoliertes Silben- oder Morphemtraining (Trainingsgruppen) zur Steigerung der Leseflüssigkeit oder ein Mathematiktraining (Kontrollgruppe). Die Ergebnisse aus dem Prä-Posttestdesign zeigen, dass die Silben- und Morphemgruppe im Vergleich zur Mathematikgruppe die Lesegeschwindigkeit der jeweils trainierten sublexikalischen Einheiten steigerten. Signifikante Effekte auf Transferwörter blieben hingegen aus, da auch die Kontrollgruppe ihre Leistungen deutlich steigern konnte. Dabei spielte es auch keine Rolle, ob die trainierten Einheiten die Form einer Silbe, eines Morphems oder keine dieser Formen hatten. Eine Steigerung der allgemeinen Leseflüssigkeit, die über einen standardisierten Test überprüft wurde, konnte nicht nachgewiesen werden. Mögliche Erklärungen und Forschungsdesiderate werden diskutiert.
Illustrationsangaben Illustration(en)

Direct Behavior Rating (DBR) als Methode zur Verhaltensverlaufsdiagnostik in der Schule

Bezeichnung Wert
Untertitel ein systematisches Review von Methodenstudien
Verfasserangabe Christian Huber ; Christian Rietz
Sprache deutsch
Person Huber, Christian (Verfasser/-in) YouTube DNB
Rietz, Christian (Verfasser/-in) YouTube DNB
Auflage 2015 / 02, 7. Jg.
Jahr 2015
Umfang S. 075 - 098 [024]
Schlagwort 150 $s Sonderpädagogik > Diagnostik
150 $s Psychologie > Diagnostik
151 $g Europa: Deutschland
150 $s Sonderpädagogik > Methoden
150 $s Sonderpädagogik > Forschung
Annotation Abstract: Die Messung von Verhaltensentwicklungen in der Schule ist eine große methodische Herausforderung. Der vorliegende Beitrag stellt zunächst das Direct Behavior Rating (DBR) als einen möglichen Ansatzpunkt zur Verhaltensverlaufsdiagnostik in der Schule vor. Auf dieser Grundlage werden die Ergebnisse eines systematischen Reviews zu empirischen Forschungsarbeit über diese Methodik skizziert. Die Forschungsergebnisse werden in acht Schwerpunkten eingeordnet und jeweils diskutiert. Das Review zeigt insgesamt moderate bis gute Befunde für Kriteriums-Validität und Interrater-Reliabilität von DBR-Skalen. Die Arbeiten zeigen überdies, dass die Beobachtungsgüte in einen akzeptablen Bereich steigt, wenn jeweils mindestens fünf Messdaten zu einem Wert zusammengefasst werden und das Beobachtungsziel möglichst global formuliert wird. Ferner zeigen verschiedene Studien, dass die Beobachtungsgüte je nach beobachtetem Verhalten schwankt. Die Ergebnisse des Reviews werden zusammenfassend diskutiert.
Illustrationsangaben Illustration(en)

Befragung von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf Lernen

Bezeichnung Wert
Untertitel Ergebnisse zur Messinvarianz
Verfasserangabe Lena Nusser ; Claus H. Carstensen ; Cordula Artelt
Sprache deutsch
Person Nusser, Lena (Verfasser/-in) YouTube DNB
Carstensen, Claus H. (Verfasser/-in) YouTube DNB
Artelt, Cordula (Verfasser/-in) YouTube DNB
Auflage 2015 / 02, 7. Jg.
Jahr 2015
Umfang S. 099 - 116 [018]
Schlagwort 151 $g Europa: Deutschland
150 $s Sonderpädagogik > Forschung
150 $s Psychologie > Forschung
150 $s Studie ; Untersuchung
150 $s Sonderpädagogik : Förderbedarf
Annotation Abstract: Dieser Artikel betrachtet die messinvariante Erfassung bildungsrelevanter Konstrukte mit Hilfe schriftlicher Befragungen bei Schülerinnen und Schülern an Förderschulen und Hauptschulen in der 5. Jahrgangsstufe. Um optimale Administrationsbedingungen für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf Lernen zu erforschen, wurde ein experimentelles Design implementiert. Inwieweit angepasste Erhebungsinstrumente und unterschiedliche Beschulungsformen sowie anzunehmende Kompetenzunterschiede der Befragten eine messäquivalente Erfassung der Lesemotivation und des akademischen Selbstkonzeptes ermöglichen, wird durch Mehrgruppenvergleiche konfirmatorischer Faktorenanalysen untersucht. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass vergleichende Analysen zwischen Schülergruppen an Förderschulen und Hauptschulen für bestimmte Konstrukte und Faktoren sinnvoll interpretierbar sind.
Illustrationsangaben Illustration(en)

Das erweiterte LUBO-Schultraining in der Förderschule

Bezeichnung Wert
Untertitel Evaluation einer indizierten Präventionsmaßnahme in der Primarstufe der Förderschule
Verfasserangabe Dennis Christian Hövel
Sprache deutsch
Person Hövel, Dennis Christian YouTube DNB
Auflage 2015 / 02, 7. Jg.
Jahr 2015
Umfang S. 117 - 134 [018]
Schlagwort 151 $g Europa: Deutschland
150 $s Prävention : Präventionsmaßnahmen
150 $s Schule : Förderschule
150 $s Alter : 06-10 Jahre ; Grundschulalter
150 $s Schule : Primarstufe
Annotation Abstract: Bereits bestehende psychische Auffälligkeiten von Kindern in der Förderschule schon zu Beginn ihrer Schullaufbahn machen eine gezielte Förderung emotional-sozialer Kompetenzen dringend notwendig. In der vorliegenden Studie wurde die Wirksamkeit des erweiterten, indizierten „Lubo“-Präventionsprogramms bei 225 Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den Bereichen der Lern- und Entwicklungsstörungen evaluiert. Zur Überprüfung der Effekte des Programms in der indizierten Prävention, wurde eine summative Evaluation mit Prä-, Post- und Follow-Up-Messung (nach drei Monaten) in den Bereichen (1) sozial erwünschte Verhaltensweisen (emotional-soziale Kompetenzen), (2) sozial unerwünschte Verhaltensweisen (Problembelastung), (3) kognitive Leistungsfähigkeit, schulische Fertigkeiten und intellektuelles Leistungspotenzial durchgeführt. Die Überprüfung der Effekte erfolgte mittels t-Test und multifaktorieller Varianzanalyse. Die Ergebnisse zeigen Zuwächse bei den emotional-sozialen Kompetenzen und den schulischen Fertigkeiten sowie Rückgänge von problematischen Verhaltensweisen.
Illustrationsangaben Illustration(en)