Sozialmagazin 2026 / 03-04
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| Titel |
Sozialmagazin 2026 / 03-04
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| Untertitel |
Transformationszeit Ostdeutschlands
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.
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| Auflage |
2026 / 03-04
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| Ort |
Weinheim
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| Annotation |
Dieses Heft fokussiert Facetten der Entwicklung der Sozialen
Arbeit in Ostdeutschland rund um das Jahr 1990. Dabei wenden wir uns insbesondere emanzipatorischen Aspekten der Weiterentwicklung Sozialer Arbeit in Ostdeutschland zu. Dies tun wir auch deshalb, da häufig ausschließlich defizitorientiert über die DDR-Geschichte und die Entwicklungen in der Transformationszeit nach 1989 berichtet wird. Bei allen unbedingt und notwendigerweise zu thematisierenden Problematiken einer Gesellschaft, deren Austauschprozesse in der Herrschaftsform einer Diktatur stattgefunden haben, in der das Wohl marginalisierter Gruppen und soziale Benachteiligungen ignoriert und unbearbeitet blieben, gab es Nischen für unerwartete und durchaus als emanzipatorisch zu bezeichnende Entwicklungen. Die meisten Beiträge gehen auf die Ringvorlesung »Emanzipatorische Ansätze in sozialarbeiterischen Handlungsfeldern in der DDR und in der Transformationszeit nach 1989: eine Spurensuche« zurück, die im Wintersemester 2024/2025 hochschulübergreifend vom Netzwerk ostdeutscher Hochschulen Sozialer Arbeit gegen rechts (AG des Fachbereichstag Soziale Arbeit/FBTS) organisiert wurde. Die einzelnen Artikel geben vertiefende lokale Einblicke in die Geschichte der Sozialen Arbeit in Ostdeutschland, zeugen von dem unbeirrbaren Mut zu Experimenten schon in der DDR-Zeit, der Aufbruchstimmung und dem Aufbau neuer Projekte und Strukturen nach 1990, dem hastigen »Nachschulen« zur Gewinnung staatlich anerkannter Sozialarbeiter:innen unter westdeutscher Leitung und vom Aufbau von Studiengängen Sozialer Arbeit. Die Beiträge zeigen einige der emanzipatorischen Wurzeln der Sozialen Arbeit in Ostdeutschland und können – auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, der weiteren Zunahme hin zu einer alternden Gesellschaft sowie der im Herbst 2026 anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg- Vorpommern – dazu beitragen, die Standhaftigkeit von Profession und Disziplin gegen rechts zu stärken. Wir wünschen eine spannende Lektüre! Júlia Wéber, Josefine Heusinger, Heike Radvan, Christine Krüger, Stefania Maffeis und Mandy Schulze |
| Altersbeschränkung |
0
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| Heft |
03-04
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| Zählung |
2026 / 03-04
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Bibliothek der KPH Edith Stein, Hochschulstandort Stams |
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