Salz 200/201

Bezeichnung Wert
Titel
Salz 200/201
Untertitel
50 Jahre Salz
Medienart
Sprache
Verlag
Ort
Salzburg
Umfang
146 Seiten
Schlagwort
Annotation
Wozu „SALZ“? 50 Jahre später –– Die Kunst der Literaturzeitschrift, so der Titel für das SALZ-Geburtstagsfest zum Jubiläum, weist einerseits auf die Verbindung von bildender Kunst und ­Literatur seit dem ersten Erscheinen von SALZ und verdeutlicht andererseits, was Literaturzeitschriften (Autor:innen, Künstler:innen und Her­ausgeber:innen) können: mit Sprache neue Welten schaffen, der literarischen Tradition kritisch verbunden, den dunklen und hellen Seiten in der Geschichte und politischen Fragestellungen gegenüber aufmerksam und offen bleiben. Vieles hat sich geändert in 50 Jahren. Die Literatur hat ihren Stellenwert in der Stadt der Musik ­behauptet, viele Autor:innen sind von Stadt und Land Salzburg aus erfolgreiche und im gesellschaftlichen Diskurs wichtige Stimmen der Gegenwart. Der Blick in die Archivschachteln zeigt deutlich, wie sich Arbeitsweisen und Produktionsbedingungen grundlegend gewandelt haben, Briefe, Entwürfe und Manuskripte führen das vor Augen. Auch Format und Layout von SALZ haben sich immer wieder verändert – aus der Literatur­zeitung ist eine Literaturzeitschrift ­geworden. Schwerpunkte und Reihen sind immer wieder erneuert worden, es gibt Autor:innen ­gewidmete Porträt-Ausgaben, Themen-Ausgaben, Salzburger Textsammlungen mit der Dokumentation des Salzburger ­Literaturjahres und Ausgaben zu den Rauriser ­Literaturtagen. So kommen junge und arrivierte Autor:innen ­genauso zu Wort wie Salzburger und internationale Autor:innen. All das zeigt sich in der Zusammenschau aus 50 Jahren, ausgewählt von 34 Autor:innen. Sie haben es übernommen, auf SALZ-Texte zu ­antworten, sie weiterzudenken, zu reflektieren, sich zu erinnern. Im SALZ lassen wir den ausgewählten „historischen“ Beiträgen die Reaktionen direkt folgen. So ist eine „lebende Anthologie“ entstanden, die Texte aus fünf Jahrzehnten und der Gegenwart verknüpft. Die Lektüre weitergedacht und -geformt hat auch das Künstler:innenkollektiv ALPINE GOTHIC: SALZteig aus Texten, zu sehen in Auszügen in dieser Ausgabe und in der Ausstellung „SALZ. 50 Jahre Literaturzeitschrift“ im kura-t. kunstraum traklhaus. Vielen Dank für euer Gebäck! In der Ausstellung können Sie die Beziehungen, die dieses SALZ aufmacht, auch in einer Installation wahrnehmen. Wir bedanken uns für die unkomplizierte und inspirierende Zusammenarbeit für die Ausstellung bei Benedikt Meixl, Eric Pratter, Martina Berger-Klingler, Andrea Schaumberger und dem Literaturarchiv Salzburg. 50 Jahre schafft man nicht alleine. SALZ wird von Stadt Salzburg, Land Salzburg und vom Bundesministerium gefördert – eine Zusammenarbeit, die gut aufgestellt ist und für die wir sehr dankbar sind. Immer wieder gibt es für besondere Projekte – wie diese Doppelnummer – Unterstützung von der Litera Mechana, die sehr hilfreich ist. Zu danken ist den vielen Redaktionsmitgliedern über die Jahre, den neun Redakteur:innen, die 1975 die erste Umsetzung wagten, den vielen ­Literaturbegeisterten, die folgten und die, die ­Aufgabe über fünf Jahrzehnte immer wieder neu mit Leben erfüllten. Hans Weichselbaum ist seit der ersten SALZ-Ausgabe dabei, er ist immer offen für Neues und blickt mit Erfahrungsreichtum in die SALZ-Geschichte und SALZ-Geschichten. Aber ohne die Literatur von über 1200 Autor:innen wären die SALZ-Seiten leer. Prosa, Lyrik, Essay, Interview, Satire, Theatertext und mehr ist in den 200 SALZ-Ausgaben zu finden und auf­gehoben. Und dafür möchten wir allen danken! So auch den Autor:innen, die in diese Jubiläums-Ausgabe dabei sind und all jenen, die uns jahrzehntelang begleitet haben und nicht mehr dabei sein können. Es ist nicht selbstverständlich, dass eine Literaturzeitschrift so lange Bestand hat, von Autor:innen und Leser:innen geschätzt wird. Vielleicht liegt die Beständigkeit nicht zuletzt im von den Grün­der:innen klug gewählten Namen der Zeitschrift: SALZ – ein lebensnotwendiger Stoff.
ISSN
16828992
YEAR_AS_TEXT
09 2025
Trägermedium
Band
Übersetzung
Deutsch

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