Empirische Sonderpädagogik 2015 / 01, 7. Jg.

Bezeichnung Wert
Titel
Empirische Sonderpädagogik 2015 / 01, 7. Jg.
Untertitel
Empirische Forschung bei Kindern und Jugendlichen mit intellektueller Beeinträchtigung
Verfasserangabe
Matthias Grünke
Medienart
Sprache
Person
Auflage
2015 / 01, 7. Jg.
Verlag
Ort
Lengerich [u.a.]
Jahr
Umfang
S. 001 - 072 [072]
Band
7
ISSN
18694845
Altersbeschränkung
18
Heft
01
Zählung
2015 / 01, 7. Jg.

Artikel

Zur Bedeutung von Kontextfaktoren im Hinblick auf den Erhalt einer Schulbegleitung

Bezeichnung Wert
Untertitel eine empirische Analyse im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung an bayerischen Förderschulen
Verfasserangabe Wolfgang Dworschak
Sprache deutsch
Person Dworschak, Wolfgang (Verfasser/-in) YouTube DNB
Auflage 2015 / 01, 7. Jg.
Jahr 2015
Umfang S. 057 - 072 [016]
Schlagwort 151 $g Europa: Deutschland
150 $s Schule : Förderschule
150 $s Geistigbehindertenpädagogik > Forschung
150 $s Sonderpädagogik > Forschung
151 $g Europa, Deutschland: Bayern
Annotation Abstract: Als Maßnahme der Eingliederungshilfe begründet sich eine Schulbegleitung stets über einen besonderen Betreuungsbedarf, dem die Schule im Rahmen ihrer Möglichkeiten nicht gerecht werden kann. Dabei wird der Unterstützungs- und Betreuungsbedarf eines Schülers oder einer Schülerin immer sowohl von individuellen Merkmalen als auch von personenbezogenen bzw. umweltbezogenen Kontextfaktoren beeinflusst. Dieser Beitrag widmet sich den Kontextfaktoren und geht der Frage nach, welche charakteristischen Kontextfaktoren Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung an Förderschulen aufweisen, die eine Schulbegleitung erhalten. Des Weiteren zeigt der Beitrag auf, welchen Einfluss die beschriebenen Aspekte auf den Erhalt einer Schulbegleitung haben. Dabei zeigt sich, dass der sozioökonomische Status einen aussagekräftigen Prädiktor im Hinblick auf den Erhalt einer Schulbegleitung darstellt. Die Ergebnisse werfen Fragen im Hinblick auf die Konzeptualisierung der Unterstützungssysteme innerhalb der Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung auf.
Illustrationsangaben Illustration(en)

Entwicklungsprofil, Verhaltensmerkmale und Familienerleben bei Kindern mit Down-Syndrom

Bezeichnung Wert
Untertitel erste Ergebnisse der Heidelberger Down-Syndrom-Studie
Verfasserangabe Klaus Sarimski
Sprache deutsch
Person Sarimski, Klaus (Verfasser/-in) YouTube DNB
Auflage 2015 / 01, 7. Jg.
Jahr 2015
Umfang S. 005 - 023 [019]
Schlagwort 151 $g Europa: Deutschland
ICD10-Q90 : Trisomie 21
150 $s Geistigbehindertenpädagogik > Forschung
150 $s Alter : 01-02 Jahre ; Kleinkindalter
150 $s Sonderpädagogik > Forschung
Annotation Abstract: In der "Heidelberger Down-Syndrom-Studie" werden Eltern von Kindern mit Down-Syndrom nach dem Entwicklungsverlauf und den Verhaltensmerkmalen ihrer Kinder sowie nach dem familiären Belastungserleben in jährlichem Abstand befragt. Es wird über die Ergebnisse aus der Befragung von 45 Familien berichtet, für die Daten im Alter von durchschnittlich einem, zwei, drei und vier Jahren vorliegen. Die motorischen und sprachlichen Kompetenzen entwickeln sich deutlich langsamer als andere adaptive Kompetenzen. Verhaltensauffälligkeiten treten in dieser Altersgruppe nicht häufiger auf als bei Kindern ohne Entwicklungsprobleme. Die interaktionsbezogene Belastung der Mütter nimmt im Untersuchungszeitraum ab, die zukunftsbezogenen Sorgen nehmen dagegen zu. Die subjektive Belastung der Eltern variiert mit der Zufriedenheit mit sozialer Unterstützung und dem Entwicklungsverlauf der Kinder. Aus diesen Ergebnissen ergeben sich spezifische Aufgaben für die Frühförderung.
Illustrationsangaben Illustration(en)

Mathematische Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung

Bezeichnung Wert
Untertitel eine Querschnittstudie
Verfasserangabe Ariana Garrote ; Elisabeth Moser Opitz ; Christoph Ratz
Sprache deutsch
Person Garrote, Ariana (Verfasser/-in) YouTube DNB
Moser Opitz, Elisabeth (Verfasser/-in) YouTube DNB
Ratz, Christoph (Verfasser/-in) YouTube DNB
Auflage 2015 / 01, 7. Jg.
Jahr 2015
Umfang S. 024 - 040 [017]
Schlagwort 151 $g Europa: Deutschland
150 $s Geistigbehindertenpädagogik > Forschung
150 $s Rechenerwerb n.n.b. #
ICD10-F00-99 : Psychische STÖR & VerhaltensSTÖR
150 $s Studie ; Untersuchung
Annotation Abstract:Zum Erwerb von mathematischen Kompetenzen bei Lernenden mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung (FGE) liegen im deutschsprachigen Raum kaum Studien vor. Zur teilweisen Schließung dieser Forschungslücke leistet dieser Artikel einen ersten Beitrag. Die mathematischen Kompetenzen von 109 Kindern und Jugendlichen mit dem FGE (6;0–18;0 Jahre) aus Deutschland und der Schweiz wurden mittels des Tests TEDI-MATH erhoben und anhand eines aktuellen Modells zur Zahlbegriffsentwicklung interpretiert. Zudem wurden die mathematischen Leistungen von Lernenden unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher intellektueller Beeinträchtigung miteinander verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass sich der Test zum Einsatz im FGE eignet, allerdings Anpassungen notwendig sind. Es wird sichtbar, dass ein großer Teil der Schülerinnen und Schüler mit dem FGE über bestimmte Basisfertigkeiten verfügt, dass die Kinder und Jugendlichen jedoch nur teilweise Einsicht über eine präzise Größenvorstellung verfügen. Das stellt sowohl didaktische Konzepte in Frage, die einseitig pränumerisches Arbeiten vorsehen, als auch solche, die auf das (abzählende) Rechnen fokussieren.
Illustrationsangaben Illustration(en)

Förderung des lautorientierten Lesens bei Schülerinnen und Schülern mit intellektueller Beeinträchtigung

Bezeichnung Wert
Verfasserangabe Jan Kuhl ; Nils Euker ; Marco Ennemoser
Sprache deutsch
Person Kuhl, Jan (Verfasser/-in) YouTube DNB
Euker, Nils (Verfasser/-in) YouTube DNB
Ennemoser, Marco (Verfasser/-in) YouTube DNB
Auflage 2015 / 01, 7. Jg.
Jahr 2015
Umfang S. 041 - 055 [015]
Schlagwort 151 $g Europa: Deutschland
150 $s Geistigbehindertenpädagogik > Forschung
150 $s Sonderpädagogik > Forschung
ICD10-F00-99 : Psychische STÖR & VerhaltensSTÖR
150 $s Studie ; Untersuchung
Annotation Abstract: Trotz insgesamt noch unzureichender Datenlage deuten Untersuchungen national wie international an, dass ein bedeutender Teil der Schülerinnen und Schüler mit intellektueller Beeinträchtigung (SmIB) das Schriftlesen im engeren Sinne erlernen kann. Für den englischen Sprachraum liegen zudem erste vielversprechende Forschungsbefunde zu lautorientierten Lesefördermaßnahmen für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung vor. Ähnliche Rekodiertrainings sollten auch in der flacheren deutschen Orthographie erfolgreich einsetzbar sein. Insbesondere silbenbasierte Förderansätze könnten aufgrund der reduzierten linguistischen Schwierigkeit für SmIB besonders geeignet sein.
Ziel der Studie ist, zu untersuchen, ob der gut strukturierte und silbenbasierte „Kieler Leseaufbau“ (Dummer-Smoch & Hackethal, 2002) zur Förderung des rekodierenden Lesens bei SmIB geeignet ist. An der Studie nahmen 33 Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 - 17 Jahren an drei Schulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung teil. Die Fördergruppe (n = 19) erhielt 10 Fördereinheiten á 45 Minuten mit dem „Kieler Leseaufbau“. Die Kontrollgruppe (n = 14) besuchte in der Zeit der Förderung den normalen Unterricht. Die Nachtestergebnisse zeigten, dass sich die Fördergruppe im Rekodieren von Pseudowörtern im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant stärker verbessert hatte (dkorr = 0.51). Ein Effekt auf das Leseverständnis konnte allerdings nicht nachgewiesen werden.
Illustrationsangaben Illustration(en)