Zeitschrift für Inklusion 2011 / 01, 6. Jg

Bezeichnung Wert
Titel
Zeitschrift für Inklusion 2011 / 01, 6. Jg
Untertitel
Gender
Verfasserangabe
Förderverein bidok Deutschland e.V. Dieter Katzenbach
Medienart
Sprache
Person
Auflage
2011 / 01, 6. Jg.
Verlag
Ort
Frankfurt am Main
Jahr
Umfang
[Onlineausgabe]
Band
6
ISSN
18625088
Altersbeschränkung
0
Heft
01
Zählung
2011 / 01, 6. Jg.

Artikel

Inklusion - auch für "böse" Jungs?

Bezeichnung Wert
Verfasserangabe Ilka Hoffmann
Sprache deutsch
Person Hoffmann, Ilka (Verfasser/-in) YouTube
Auflage 2011 / 01, 6. Jg.
Jahr 2011
Umfang [Onlineausgabe]
Schlagwort ICD10-F00-99 : Psychische STÖR & VerhaltensSTÖR
150 $s Inklusion : Schulische Teilhabe
150 $s Männer ; Männerforschung
150 $s Gender ; Doing Gender ; Soziales Geschlecht
150 $s Verhaltensauffälligenpädagogik > IMPULSTHEM
Annotation Abstract: Das Konzept der Inklusion geht davon aus, dass alle Menschen, die in einer Bildungseinrichtung lernen und arbeiten, in ihrer Individualität akzeptiert werden. Es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass die kulturelle, soziale und individuelle Vielfalt aller zur Schulgemeinschaft gehörenden Personen eine Bereicherung darstelle. Aber wie ist dies mit männlichen Kindern und Jugendlichen mit ausagierenden und aggressiven Verhaltensweisen? Sie sind in besonderem Maße - mehr als weibliche Kinder und Jugendliche - von Schulausschlüssen betroffen. In dem Artikel soll diskutiert werden, inwieweit es sinnvoll und notwendig ist, das Konzept der inklusiven Pädagogik für diese Kinder und Jugendlichen und ihre spezifischen Problemlagen zu öffnen.

Gender Mainstreaming als wesentlicher Aspekt einer inklusiven Pädagogik

Bezeichnung Wert
Untertitel [aktualisierte Zweitveröffentlichung aus bm:ukk (Hrsg.): Sonderpädagogik aus inklusiver Sicht. Studientexte. Wien: Jugend & Volk 2009, 54 – 61]
Verfasserangabe Helga Gschwandtner ; Astrid Jakob
Sprache deutsch
Person Gschwandtner, Helga (Verfasser/-in) YouTube
Jakob, Astrid (Verfasser/-in) YouTube
Auflage 2011 / 01, 6. Jg.
Jahr 2011
Umfang [Onlineausgabe]
Schlagwort 150 $s Sozialwissenschaft : Mensch mit BeeinTRÄCHT
150 $s Klassifikation : Inklusion
150 $s Gender ; Doing Gender ; Soziales Geschlecht
150 $s Inklusionspädagogik > Impulsthema
Annotation Abstract: Die Entwicklung und die Grundsätze von Gender Mainstreaming als politischer Strategieansatz zur Erreichung von Chancengleichheit und Gleichstellung der Geschlechter werden kurz dargestellt. Es wird herausgearbeitet, warum das Konzept von Gender Mainstreaming erweitert und differenziert werden sollte, um tatsächlich Gleichstellung von Frauen und Männern zu erreichen. Frauen und Männer sind keine homogenen Gruppen.
Diversity Ansätze zum Beispiel schlagen vor, die Kategorie Geschlecht um weitere Dimensionen einer Persönlichkeit wie Alter, Hautfarbe, sexuelle Orientierung, ethnische Herkunft und physische und psychische Fähigkeiten zu erweitern. In Auseinandersetzung mit den theoretischen Ansätzen der Pädagoginnen Faulstich-Wieland und Annedore Prengel wird diskutiert wie es im pädagogischen Alltag gelingen kann, Differenzen zu berücksichtigen und Vielfalt gleichberechtigt möglich zu machen.

Inklusive Gender?

Bezeichnung Wert
Untertitel Gender, Inklusion und Disability Studies
Verfasserangabe Heike Raab
Sprache deutsch
Person Raab, Heike (Verfasser/-in) YouTube
Auflage 2011 / 01, 6. Jg.
Jahr 2011
Umfang [Onlineausgabe]
Schlagwort 150 $s Sozialwissenschaft : Mensch mit BeeinTRÄCHT
150 $s Sozialwissenschaft > Methoden
150 $s Inklusion : Soziale & gesellschaftliche TEI
150 $s Gender ; Doing Gender ; Soziales Geschlecht
150 $s Sozialwissenschaft : Disability Studies
Annotation Abstract: Inklusion gilt gleichermaßen als Leitkategorie der Disability Studies wie auch der Inklusionspädagogik, gleichwohl ohne dass in beiden Fällen auf aktuelle Debatten um Heterogenität, Differenz und Intersektionalität in den Gender Studies rekurriert wird. Aus diesem Grund soll in diesem Beitrag zunächst ein geschlechterkritischer Blick auf die theoretischen Grundlagen von Inklusion geworfen und diesbezüglich Mehrfachzugehörigkeit und Mehrfachdiskriminierung diskutiert werden. In diesem Zusammenhang ist die These zentral, dass das kulturelle Modell von Behinderung in den Disability Studies neue Einsichten in die theoretische Verfasstheit von Inklusion verspricht. Von Interesse ist hierbei besonders das mit dem Inklusionsbegriff verbundene Modell einer inklusiven Gesellschaft. Ausgehend davon wird das Verhältnis zwischen den Gender und Disability Studies diskutiert. Inklusive Gender bedeutet in diesem Zusammenhang die wechselseitigen Zusammenhänge der Gender und Disability Studies zu reflektieren. Dabei sollen Perspektiven für die feministischen Disability Studies entwickelt werden.

Frauen mit Lernschwierigkeiten stärken

Bezeichnung Wert
Untertitel zur Lebenssituation von Frauen in Werkstätten und Wohnheimen der Behindertenhilfe und zum inklusiven Projekt "Frauenbeauftragte in Einrichtungen"
Verfasserangabe Rebecca Maskos
Sprache deutsch
Person Maskos, Rebecca (Verfasser/-in) YouTube
Auflage 2011 / 01, 6. Jg.
Jahr 2011
Umfang [Onlineausgabe]
Schlagwort 150 $s Berufskunde : Empowerment
150 $s Sozialwissenschaft : Peer-Beratung
ICD10-F00-99 : Psychische STÖR & VerhaltensSTÖR
150 $s Behindertenhilfe : Werkstatt für WfbM
150 $s Inklusion : Soziale & gesellschaftliche TEI
Annotation Abstract: Frauen mit Lernschwierigkeiten sind stärker benachteiligt als Männer mit Lernschwierigkeiten. Zum Beispiel bestätigen Studien, dass Frauen mit Lernschwierigkeiten überdurchschnittlich häufig Opfer von sexualisierter Gewalt werden. Die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Frauen in Einrichtungen der Behindertenhilfe können diese Benachteiligungen verstärken. Ein Pilotprojekt der Vereine Weibernetz e.V. und Mensch zuerst e.V., gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, hat in den vergangenen zwei Jahren Frauen mit Lernschwierigkeiten aus bundesweit 16 Einrichtungen zu Frauenbeauftragten ausgebildet. In ihren Werkstätten und Wohnheimen sollen sie Ansprechpartnerin für Frauen sein, sie stärken und ihre Rechte vertreten. Das inklusive Projekt, bei der die engagierte Mitarbeit von Frauen mit Lernschwierigkeiten eine große Rolle spielt, will so aktive Gewaltprävention und Schutz vor Benachteiligung fördern. Der Beitrag untersucht die gesellschaftlichen und sozialisationsbedingten Gründe für die Benachteiligung von Frauen mit Lernschwierigkeiten, erläutert die vergangene Projektarbeit sowie die Implementierung von Frauenbeauftragten in Einrichtungen.

"Bist du behindert Mann?" - Überlegungen zu Geschlecht und Geschlechterinszenierungen in sonder- und integrationspädagogischen Kontexten aus einer intersektionalen Perspektive

Bezeichnung Wert
Verfasserangabe Marc Thielen
Sprache deutsch
Person Thielen, Marc (Verfasser/-in) YouTube
Auflage 2011 / 01, 6. Jg.
Jahr 2011
Umfang [Onlineausgabe]
Schlagwort 150 $s Männer ; Männerforschung
150 $s Gender ; Doing Gender ; Soziales Geschlecht
Annotation Abstract: Der Beitrag nimmt eine intersektionale Perspektive auf Fragen von Geschlecht und Geschlechterverhältnissen in sonder- und integrationspädagogischen Kontexten ein und problematisiert davon ausgehend die gegenwärtige 'Dramatisierung' von geschlechtsspezifischen Fragen in der Debatte um die neue 'Jungenkrise', lenkt diese doch von sozialstrukturellen Benachteiligungen ab. Daher wird für eine reflexive Herangehensweise an genderbezogene Fragen plädiert, die das Zusammenwirken von Geschlecht und anderen Ungleichheitsdimensionen aus einer subjektorientierten Perspektive in den Blick nimmt. Basierend auf ethnografischen Studien wird gezeigt, wie das 'doing gender' von Mädchen und Jungen im Schulalltag mit der Herstellung von 'doing difference' korrespondiert und Ungleichheiten über soziale Ein- und Ausschlüsse sowie Über- und Unterordnungsmomente produziert. Intersektionalität erweist sich vor diesem Hintergrund als eine Herausforderung für eine inklusive Schulentwicklung, da die mit dem Geschlecht zusammenwirkenden Ungleichheitsdimensionen in einer Schule für alle keineswegs aufgehoben wären und daher einer pädagogischen Bearbeitung bedürften.

Verletzte Körper - Intersektionelle Anmerkungen zu Geschlecht und Behinderung

Bezeichnung Wert
Verfasserangabe Barbara Thiessen
Sprache deutsch
Person Thiessen, Barbara (Verfasser/-in) YouTube
Auflage 2011 / 01, 6. Jg.
Jahr 2011
Umfang [Onlineausgabe]
Schlagwort 150 $s Sozialwissenschaft > Forschung
150 $s Sozialwissenschaft : Mensch mit BeeinTRÄCHT
150 $s Inklusion : Soziale & gesellschaftliche TEI
150 $s Gender ; Doing Gender ; Soziales Geschlecht
150 $s Benachteiligung : Soziale & wirtschaftliche
Annotation Abstract: Der Körper scheint ein ebenso zentrales wie diskursiv unzugängliches Gelände zu sein, auf dem Kämpfe um soziale Teilhabe bestritten werden. Die intersektionelle Perspektive eröffnet dabei neue Einblicke, welche Interdependenzen zwischen "Behinderung" und "Geschlecht" bestehen. Im Beitrag werden sowohl Überschneidungen als auch fundamentale Differenzen formuliert. Bilanzierend zeigt sich jenseits hierarchisierender Kategorisierungen Leben in seiner grundlegenden aber unterschiedlichen Verletzbarkeit. Diese verweist mithin auf Angewiesenheit als menschliche Bedingtheit. Autonomie im Sinne der westlichen Moderne wird als Fetisch entlarvt und bleibt doch als Sehnsucht sichtbar.

Ziele einer "geschlechterdemokratischen" Pädagogik im inklusiven Kindergarten

Bezeichnung Wert
Verfasserangabe Annedore Prengel
Sprache deutsch
Person Prengel, Annedore (Verfasser/-in) YouTube
Auflage 2011 / 01, 6. Jg.
Jahr 2011
Umfang [Onlineausgabe]
Schlagwort 150 $s Sozialwissenschaft > Forschung
150 $s Sozialwissenschaft : Mensch mit BeeinTRÄCHT
150 $s Kindertageseinrichtung
150 $s Gender ; Doing Gender ; Soziales Geschlecht
150 $s Inklusionspädagogik > Impulsthema
Annotation Abstract: Die Debatte um geschlechtergerechte Pädagogik ist von widersprüchlichen Zielen bestimmt: Der Erziehung zur Gleichheit und der Dethematisierung von Geschlecht steht die Wertschätzung von geschlechtlicher Selbstbestimmung gegenüber und konstruktivistische Ansätze des "Doing Gender" sind mit biologistischen Argumenten zu Weiblichkeit und Männlichkeit konfrontiert. Der Beitrag stellt normative Grundlagen, empirische Befunde und Handlungsperspektiven einer inklusiven Pädagogik, die dem Ziel der Geschlechterdemokratie verpflichtet ist, zur Diskussion.