Empirische Sonderpädagogik 2016 / 03, 8. Jg.

Bezeichnung Wert
Titel
Empirische Sonderpädagogik 2016 / 03, 8. Jg.
Verfasserangabe
Matthias Grünke
Medienart
Sprache
Person
Auflage
2016 / 03, 8. Jg.
Verlag
Ort
Lengerich [u.a.]
Jahr
Umfang
S. 205 - [304] [100]
Band
8
ISSN
18694845
Altersbeschränkung
18
Heft
03
Zählung
2016 / 03, 8. Jg.

Artikel

Effekte von Einstellungen und subjektiven Erwartungen von Lehrkräften

Bezeichnung Wert
Untertitel die Theorie des geplanten Verhaltens im Rahmen schulischer Inklusion
Verfasserangabe Laura Lübke ; Julia Meyer ; Hanna Christiansen
Sprache deutsch
Person Lübke, Laura (Verfasser/-in) YouTube DNB
Meyer, Julia (Verfasser/-in) YouTube DNB
Christiansen, Hanna (Verfasser/-in) YouTube DNB
Auflage 2016 / 03, 8. Jg.
Jahr 2016
Umfang S. 225 - 238 [014]
Schlagwort 151 $g Europa: Deutschland
150 $s Schule : Primarstufe
150 $s Sonderpädagogik > Forschung
150 $s Umfrage ; Befragung
150 $s Einschätzung : Pädagogeneinschätzung
Annotation Abstract: Auf Grundlage der Theorie des geplanten Verhaltens (Ajzen, 1985) wurden Einstellungen, Selbstwirksamkeitserwartungen und die Subjektive Norm von 50 Grundschullehrkräften bezüglich der Inklusion von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Bereich des Lernens sowie der emotionalen und sozialen Entwicklung (ESE) erfasst und hinsichtlich ihrer Vorhersagekraft für die Bereitschaft, differenzierende Unterrichtsstrategien anzuwenden, untersucht. Als signifikante Prädiktoren der Intention stellten sich Selbstwirksamkeitserwartungen bzgl. einer inklusiven Unterrichtsgestaltung sowie Facetten der Einstellungen heraus. Die Einstellungen bezüglich des Förderschwerpunktes ESE fielen signifikant negativer aus als zum Förderschwerpunkt Lernen. Die Ergebnisse werden im Rahmen der aktuellen Forschungslage hinsichtlich ihrer praktischen Bedeutung diskutiert.
Illustrationsangaben Illustration(en)

Stepping Stones Triple P - die Berücksichtigung der besonderen Lage der Geschwister von Kindern mit Behinderung innerhalb des Programms

Bezeichnung Wert
Verfasserangabe Annett Kuschel
Sprache deutsch
Person Kuschel, Annett YouTube DNB
Auflage 2016 / 03, 8. Jg.
Jahr 2016
Umfang S. 239 - 261 [023]
Schlagwort 151 $g Europa: Deutschland
150 $s Sonderpädagogik > Forschung
150 $s Sonderpädagogik : Individueller Hilfebedarf
150 $s Studie ; Untersuchung
150 $s Familie : Geschwister
Annotation Abstract: Im Rahmen eines Projektstudiums wurde untersucht, inwiefern die besondere Lage von Geschwistern von Kindern mit Behinderung im Erziehungsprogramm Stepping Stones Triple P Erwähnung findet. Ausgangspunkt sind die Ergebnisse von Hampel, Schaadt et al. (2010), die die Wirksamkeit des Programms bestätigen, jedoch eine anhaltende Geschwisterbelastung feststellen. Mit Hilfe einer Methodentriangulation (quantitative Befragung, qualitative Inhaltsanalyse, Experteninterviews) wird der Ist-Zustand der Berücksichtigung der Geschwisterthematik erhoben. Die Ergebnisse zeigen, dass Unterstützungsmöglichkeiten für den Umgang mit der Lage der Geschwisterkinder weder in der Trainer-Ausbildung, in den Programmmaterialien noch in den Gruppensitzungen explizit Erwähnung finden. Trotz des Anspruchs des Programms familien- sowie ganzheitlich orientiert zu sein, liegt der Fokus eindeutig auf dem Kind mit Behinderung. Abschließend werden die Ergebnisse reflektiert und Implikationen für die Versorgung diskutiert.
Illustrationsangaben Illustration(en)

Moralische Urteilsfähigkeit bei Schülerinnen und Schülern an Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen und Haupt- und Realschulen

Bezeichnung Wert
Untertitel eine empirische Vergleichsstudie
Verfasserangabe Carolina Käter ; Conny Melzer ; Clemens Hillenbrand
Sprache deutsch
Person Käter, Carolina (Verfasser/-in) YouTube DNB
Melzer, Conny (Verfasser/-in) YouTube DNB
Hillenbrand, Clemens (Verfasser/-in) YouTube DNB
Auflage 2016 / 03, 8. Jg.
Jahr 2016
Umfang S. 262 - 278 [017]
Schlagwort 151 $g Europa: Deutschland
150 $s Sonderpädagogik > Forschung
150 $s Schule : Sekundarstufe I
ICD10-F00-99 : Psychische STÖR & VerhaltensSTÖR
150 $s Studie ; Untersuchung
Annotation Abstract: Kognitive, emotionale und soziobiografische Aspekte nehmen Einfluss auf das moralische Urteilsvermögen. Schülerinnen und Schüler an Schulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen besitzen dahingehend jedoch eine risikobehaftete Ausgangssituation, da sie neben Problemen im Bereich des Lernens Komorbiditäten im Bereich des Verhaltens aufweisen können und zudem oftmals einer sozioökonomischen Benachteiligung unterliegen. Bisher gibt es kaum Studien, die die moralische Urteilskompetenz bei dieser Gruppe von Schülerinnen und Schülern untersuchen. Die vorliegende Studie geht der Frage nach, ob bei Jugendlichen aus Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen von einem relativ wenig differenziertem moralischen Urteilsvermögen auszugehen ist. Im Rahmen einer Einmalerhebung im prospektiven ex-post-facto-Design wird die moralische Urteilskompetenz von Schülerinnen und Schülern an Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen sowie von Schülerinnen und Schülern an Haupt- und Realschulen in Niedersachsen (N=315) erhoben. Die Ergebnisse zeigen, im Gegensatz zu den aus den theoretischen Überlegungen abgeleiteten Annahmen, keine signifikanten Unterschiede in der moralischen Urteilskompetenz zwischen den Gruppen. Diskutiert werden die Ergebnisse hinsichtlich divergierender Ansätze in der theoretischen Fundierung und der Operationalisierung der Messung. Dabei stellen vor allem die Güte und die Aussagekraft des Erhebungsinstruments limitierende Faktoren dar.
Illustrationsangaben Illustration(en)

Validierung einer deutschen Version der "Culturally Responsive Classroom Management Self-Efficacy Scale"

Bezeichnung Wert
Verfasserangabe Sauro Civitllo
Sprache deutsch
Person Civitllo, Sauro YouTube DNB
Auflage 2016 / 03, 8. Jg.
Jahr 2016
Umfang S. 279 - 288 [010]
Schlagwort 151 $g Europa: Deutschland
150 $s Sonderpädagogik > Methoden
150 $s Sonderpädagogik > Forschung
150 $s Umfrage ; Befragung
150 $s Studie ; Untersuchung
Annotation Abstract: Die Culturally Responsive Classroom Management Self-Efficacy Scale (CRCMSES; Siwatu, Putman, Starker-Glass & Lewis, 2015) stellt ein neues Instrument zur Erfassung der Selbstwirksamkeit hinsichtlich kultursensiblen Classroom Managements von Lehrkräften dar. Die vorliegende Studie hat zum Ziel, die eindimensionale Struktur einer für den deutschsprachigen Raum adaptierten Version des CRCMSES mit Hilfe von explorativen und konfirmatorischen Faktorenanalysen zu bestätigen. Dazu wurde das Instrument von 504 Lehramtsstudierenden aus zwei Universitäten in Deutschland beantwortet. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Adaptation der CRCMSES gut im deutschsprachigen Kontext replizieren lässt. Gleichzeitig zeigt sich im Vergleich zur Einfaktorenstruktur der Originalversion des Fragebogens ein besserer Modellfit einer Zweifaktorenstruktur (Faktor 1: Anpassungen von Unterricht und Beziehungen; Faktor 2: Kooperatives Lernen). Deutlich werden zudem negative Zusammenhänge zwischen den beiden identifizierten Subskalen und empfundenem Stress in Zusammenhang mit kultureller Vielfalt. Die Ergebnisse bestätigen gute psychometrischen Eigenschaften der für den deutschen Kontext adaptierten Version des CRCMSES.
Illustrationsangaben Illustration(en)

Entwicklung eines Verfahrens zur Messung des inklusionsspezifischen Selbstwirksamkeitserlebens im schulischen Kontext

Bezeichnung Wert
Verfasserangabe Jürgen Wilbert ; Karolina Urton ; Jana Grubert
Sprache deutsch
Person Wilbert, Jürgen (Verfasser/-in) YouTube DNB
Urton, Karolina (Verfasser/-in) YouTube DNB
Grubert, Jana (Verfasser/-in) YouTube DNB
Auflage 2016 / 03, 8. Jg.
Jahr 2016
Umfang S. 289 - 302 [015]
Schlagwort 151 $g Europa: Deutschland
150 $s Sonderpädagogik > Forschung
150 $s Umfrage ; Befragung
150 $s Studie ; Untersuchung
150 $s Tests : Screenings ; Fragebogen
Annotation Abstract: Der vorliegende Beitrag stellt ein neu entwickeltes Fragebogeninstrument zur differenziellen Messung unterschiedlicher Aspekte der Selbstwirksamkeit von Lehrkräften im inklusiven Unterricht vor. Hierzu wird eine Differenzierung in die Bereiche Unterrichten (vier Skalen), Diagnostik (zwei Skalen), Förderung (zwei Skalen), Classroom Management (zwei Skalen) und Beratung (drei Skalen) vorgenommen. Die faktorielle Validität und die Reliabilität des Instruments werden anhand der Date einer Stichprobe von 562 Lehramtsstudierenden aus Köln und Potsdam überprüft. Die Skala erwies sich als reliabel und konstruktvalide. Die Unterteilung des Classroom Managements in zwei Subskalen sowie die Beratung in drei Subskalen lässt sich nicht mit vorliegenden Daten stützen. Hier sollten in einer revidierten Fassung zusätzliche Items ergänzt werden.
Illustrationsangaben Illustration(en)

Aktuelle Motivation im integrativen Unterricht

Bezeichnung Wert
Untertitel ein mehrebenenanalytischer Vergleich von Lernenden mit und ohne Schulleistungsschwäche
Verfasserangabe Rupert Tarnutzer
Sprache deutsch
Person Tarnutzer, Rupert (Verfasser/-in) YouTube DNB
Auflage 2016 / 03, 8. Jg.
Jahr 2016
Umfang S. 207 - 224 [018]
Schlagwort 151 $g Europa: Deutschland
150 $s Motivation
150 $s Integrationspädagogik > Forschung
ICD10-F00-99 : Psychische STÖR & VerhaltensSTÖR
150 $s Studie ; Untersuchung
Annotation Abstract: Die Studie vergleicht die aktuelle Motivation frühadoleszenter Lernender mit und ohne Schulleistungsschwäche (SLS) im integrativen Unterricht. Zwei Mehrebenenmodelle werden gebildet, mit Flow-Erleben (motivational) und aktueller Anstrengung (volitional) als abhängigen Variablen sowie subjektiv eingeschätzter Aufgabenschwierigkeit und -bedeutsamkeit auf der Situationsebene, Zielorientierungen und individuellen Fachinteressen auf der Personebene als erklärende Kontextbedingungen. Mittels Experience Sampling Method werden Zeitstichproben der Situationsvariablen (N = 7201) von Lernenden (N = 712, M = 12.2 Jahre) erhoben. Die Befunde zeigen bei SLS leicht höhere Durchschnittswerte bezogen auf Flow-Erleben und aktuelle Anstrengung. In beiden Modellen zeigen sich bei SLS weniger Varianz und tiefere Werte der Modellanpassung bezüglich der Situationsvariablen. Annäherungs- und Vermeidungs-Leistungsziele erweisen sich nur bei SLS als signifikante Prädiktoren der aktuellen Motivation.
Illustrationsangaben Illustration(en)