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      <marc:subfield code="b">Diversität in Versen. Kinder- und jugendliterarische Versromane</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Kinder- und Jugendliteratur kommt in allen Formen und Farben daher. Das zeigen nicht zuletzt Versromane. Versromane stellen im deutschsprachigen Raum noch immer eine Ausnahme dar, wenngleich in den letzten Jahren einige Titel von bekannten und mehrfach prämierten Autor*innen viel Aufmerksamkeit erfahren haben. Diesem Trend, der sich - so meine gewagte Prognose - in den nächsten Jahren fortsetzen wird, widmet sich die erste Ausgabe der kjl&amp;m im Jahr 2023. In den Beiträgen wird deutlich, dass gerade in den auf Deutsch publizierten Versromanen Diversität und damit verbunden Identität, gesellschaftliche Positionierung und wahrgenommene Differenz meist im Mittelpunkt stehen. Auch sind die Titel an sich ausgesprochen vielfältig. So dreht sich Sarah Michaela Orlovskýs Versroman &lt;I&gt;Eine halbe Banane und die Ordnung der Welt&lt;/I&gt;, mit dem sich Iris Gassenbauer befasst, um Trauerprozesse, und auch in Elisabeth Steinkellners &lt;I&gt;Esther und Salomon&lt;/I&gt;, mit dem sich Anna Stemmann auseinandersetzt, werden Traumata behandelt. Im Beitrag von Elodie Malanda geht es wiederum am Beispiel von Chantal-Fleur Sandjons &lt;I&gt;Die Sonne, so strahlend und Schwarz &lt;/I&gt;um afroqueere Identitätskonfigurationen. Claudia Sackl analysiert &lt;I&gt;Long Way Down &lt;/I&gt;von Jason Reynolds aus der Perspektive der Critical Race Narratology. Heike Elisabeth Jüngst beschäftigt sich mit Uwe-Michael Gutzschhahns Übersetzungen bzw. Nachdichtungen von kinderliterarischen Versromanen. Eine davon, nämlich Robert Paul Westons und Vìctor Rivas &lt;I&gt;Zorgamazoo&lt;/I&gt;, steht neben Edward van de Vendels und Mattias De Leeuws &lt;I&gt;Lena und das Geheimnis der blauen Hirsche &lt;/I&gt;auch im Mittelpunkt von Alexandra Ritters Untersuchung tierischer Kinderbücher in Versform. Damit befasst sich auch Sebastian Schmideler, der kinderliterarischen Tierepen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf den Zahn fühlt. Das Interview führte ich mit Nils Mohl, dessen in Versform verfasstes Buch &lt;I&gt;An die, die wir nicht werden wollen &lt;/I&gt;2021 erschienen ist.</marc:subfield>
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