Empirische Sonderpädagogik 2014 / 04, 6. Jg.

Bezeichnung Wert
Titel
Empirische Sonderpädagogik 2014 / 04, 6. Jg.
Verfasserangabe
Matthias Grünke
Medienart
Sprache
Person
Auflage
2014 / 04, 6. Jg.
Verlag
Ort
Lengerich [u.a.]
Jahr
Umfang
S. 277 - 372 [096]
Band
6
ISSN
18694845
Altersbeschränkung
18
Heft
04
Zählung
2014 / 04, 6. Jg.

Artikel

Erfassung der Einstellung und der Selbstwirksamkeit von Lehramtsstudierenden zum inklusiven Unterricht

Bezeichnung Wert
Verfasserangabe Stefanie Bosse ; Nadine Spörer
Sprache deutsch
Person Bosse, Stefanie (Verfasser/-in) YouTube DNB
Spörer, Nadine (Verfasser/-in) YouTube DNB
Auflage 2014 / 04, 6. Jg.
Jahr 2014
Umfang S. 279 - 299 [022]
Schlagwort 151 $g Europa: Deutschland
150 $s Sonderpädagogik > Forschung
150 $s Studie ; Untersuchung
150 $s Beruf : Universitäre Ausbildung
150 $s Beruf : Ausbildung
Annotation Abstract: In der vorliegenden Studie wurde untersucht, inwiefern unterschiedliche Facetten der Einstellung und der Selbstwirksamkeit bezogen auf inklusives Unterrichten reliabel mittels Selbstauskunft erhoben werden können. Hierzu wurden N = 241 Lehramtsstudierende einmalig per Fragebogen über ihre Einstellung zur Gestaltung inklusiven Unterrichts sowie zu Effekten und zum Einfluss des Schülerverhaltens auf inklusiven Unterricht befragt. Zudem wurde die Selbstwirksamkeit bezogen auf die Gestaltung inklusiven Unterrichts, den Umgang mit Unterrichtsstörungen sowie die Zusammenarbeit mit Eltern erfasst. Konfirmatorische Faktorenanalysen ergaben sowohl für die Einstellung als auch für die Einschätzungen zur Selbstwirksamkeit Modelle zweiter Ordnung mit jeweils statistisch bedeutsamen Faktorladungen. Zudem wurden gute Reliabilitätskennwerte erreicht. Darüber hinaus wurden schließlich die persönlichen und unterrichtsbezogenen Erfahrungen mit Menschen mit einer Behinderung erfragt. Es ergaben sich positive Zusammenhänge zwischen der Einstellung und den persönlichen Erfahrungen sowie zwischen den Unterrichtserfahrungen und der Selbstwirksamkeit.
Illustrationsangaben Illustration(en)

Testtheoretische Absicherung der ESGRAF 4-9

Bezeichnung Wert
Verfasserangabe Christian Rietz ; Hans-Joachim Motsch
Sprache deutsch
Person Rietz, Christian (Verfasser/-in) YouTube DNB
Motsch, Hans-Joachim (Verfasser/-in) YouTube DNB
Auflage 2014 / 04, 6. Jg.
Jahr 2014
Umfang S. 300 - 312 [013]
Schlagwort 151 $g Europa: Deutschland
150 $s Sprachtherapie > Diagnostik
150 $s Sprachtherapie > Forschung
ICD10-F00-99 : Psychische STÖR & VerhaltensSTÖR
150 $s Studie ; Untersuchung
Annotation Abstract: Gängige Sprachentwicklungstests überprüfen den Erwerbsstand grammatischer Regeln bei Kindern weder umfassend noch therapierelevant. Mit dem Testverfahren ESGRAF-R bzw. dessen Weiterentwicklung ESGRAF 4-9 soll diesem Defizit an einschlägigen diagnostischen Verfahren begegnet werden. Im Rahmen der vorliegenden empirischen Studie, die Bestandteil des Forschungsprojektes GED 4-9 (Grammatikerwerb deutschsprachiger Kinder zwischen 4 und 9 Jahren) ist, wurde die ESGRAF 4-9 testtheoretisch unter Berücksichtigung der Aspekte Objektivität, Reliabilität und Validität (Inhaltsvalidität sowie divergente und konvergente Konstruktvalidität) abgesichert. Die guten Befunde werden ergänzt durch Hinweise darauf, dass eine anstehende Normierung der ESGRAF 4-9 in Bezug auf das Alter erfolgen sollte.
Illustrationsangaben Illustration(en)

Elternpartizipation in Frühförderung - Bedingungsanalyse gelingender Zusammenarbeit zwischen Eltern und Fachkräften

Bezeichnung Wert
Verfasserangabe Pia Rothlaender ; Annett Kuschel
Sprache deutsch
Person Rothlaender, Pia (Verfasser/-in) YouTube DNB
Kuschel, Annett (Verfasser/-in) YouTube DNB
Auflage 2014 / 04, 6. Jg.
Jahr 2014
Umfang S. 313 - 332 [021]
Schlagwort 151 $g Europa: Deutschland
150 $s Qualität : Qualitätsmanagement
150 $s Kooperation : Elternkooperation
ICD10-F00-99 : Psychische STÖR & VerhaltensSTÖR
150 $s Konzept, n.n.b. #
Annotation Abstract: Die Beteiligung der Eltern an der Frühförderung von Kindern mit Entwicklungsbeeinträchtigungen ist ein zentraler Aspekt aktueller Frühförderkonzepte. Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit der Frage nach Voraussetzungen gelingender Elternpartizipation und prüft hierzu im Rahmen eines systematischen Reviews den internationalen Forschungsstand auf empirisch abgesicherte Bedingungsfaktoren elterlicher Mitwirkung. Die identifizierten Faktoren umfassen sowohl elternbezogene Aspekte (soziodemografische Merkmale, Ressourcen sowie störungs- und hilfebezogene Einstellungen) als auch spezifische Prozess- und Strukturbedingungen der Frühförderprogramme und Charakteristika ihrer Mitarbeiter. Der Prädiktionswert der einzelnen Faktoren variiert je nach betrachteter Ebene elterlicher Partizipation und Lebenssituation der Familie. Implikationen für Forschung und Praxis der Frühförderung werden diskutiert.
Illustrationsangaben Illustration(en)

Wahrgenommene Zuständigkeiten von pädagogischem Personal in integrativen Schulen das Kantons Thurgau

Bezeichnung Wert
Verfasserangabe Annelies Kreis ; Jeannette Wick ; Carmen Kosorok Labhart
Sprache deutsch
Person Kreis, Annelies (Verfasser/-in) YouTube DNB
Wick, Jeannette (Verfasser/-in) YouTube DNB
Kosorok Labhart, Carmen (Verfasser/-in) YouTube DNB
Auflage 2014 / 04, 6. Jg.
Jahr 2014
Umfang S. 333 - 349 [018]
Schlagwort 150 $s Schule : Regelschule
150 $s Beruf : Fortbildung ; Weiterbildung
151 $g Europa: Schweiz
150 $s Sonderpädagogik > Forschung
150 $s Schule : Schulentwicklung, integrative
Annotation Abstract: Die integrative Beschulung von Lernenden mit besonderem Förderbedarf bringt sowohl für Regellehrpersonen (Rlp) als auch für Fachpersonen für schulische Sonderpädagogik (SSP) veränderte Arbeitsfelder und Funktionen mit sich. Welche dies sind, wofür die verschiedenen Akteursgruppen zuständig sind und was dabei das spezifisch Sonderpädagogische sein könnte, ist bisher vor allem Gegenstand normativer Literatur. Mit dem vorliegenden Beitrag werden mittels einer schriftlichen Befragung die Einschätzungen von Regellehrpersonen und Fachpersonen für schulische Sonderpädagogik hinsichtlich ihrer Zuständigkeit für verschiedene Aktivitäten in Zusammenhang mit der integrativen Förderung von Lernenden mit besonderen Bedürfnissen exploriert. Sowohl Regellehrpersonen (NRlp = 96) als auch zwei Gruppen von Fachpersonen für schulische Sonderpädagogik (NSSP-KosH = 30; NSSP-TG = 95) wurden gefragt, inwiefern sie sich für Aktivitäten in den Arbeitsfeldern Diagnostik, Gestaltung von Lerngelegenheiten und Elternarbeit in Relation zur jeweils komplementären SSP respektive Rlp zuständig fühlen und was sie sich diesbezüglich wünschen würden. Die befragten Gruppen stimmen in ihren Einschätzungen teilweise überein. In einigen Bereichen (z.B. der Zuständigkeit für die Erstellung von Förderplänen mit Förderzielen) zeigen sich jedoch auch Unterschiede (a) zwischen den Auffassungen der SSP und Rlp, und (b) zwischen deren Einschätzungen des Ist- und Soll-Zustands. Die vorliegenden Befunde zeigen konkrete Aktivitäten mit unterschiedlichen respektive übereinstimmenden Rollenauffassungen auf. In der Einschätzung des Sollzustands erfolgt oft eine Annäherung. Sofern entsprechende Befunde auch den Beteiligten sichtbar werden, bestehen somit günstige Voraussetzungen für konstruktive Klärungsprozesse.
Illustrationsangaben Illustration(en)

Eine empirische Bedingungsanlyse von Lernstörungen

Bezeichnung Wert
Verfasserangabe Gerhard W. Lauth ; Edeltraud Hammes-Schmitz ; Morena Lebens
Sprache deutsch
Person Lauth, Gerhard W. (Verfasser/-in) YouTube DNB
Hammes-Schmitz, Edeltraud (Verfasser/-in) YouTube DNB
Lebens, Morena (Verfasser/-in) YouTube DNB
Auflage 2014 / 04, 6. Jg.
Jahr 2014
Umfang S. 350 - 364 [015]
Schlagwort 151 $g Europa: Deutschland
ICD10-F90.0 : ADHS
150 $s Lernbehindertenpädagogik > Forschung
150 $s Sonderpädagogik > Forschung
ICD10-F00-99 : Psychische STÖR & VerhaltensSTÖR
Annotation Abstract: Die vorliegende Untersuchung prüft anhand einer multivariaten Strukturanalyse, welche Lernkomponenten sich als Prädiktoren einer Lernstörung bestätigen lassen und wie die einzelnen Komponenten in einem Bedingungsgefüge zusammenwirken. Dazu wurden bei 111 Grundschulkindern mit Lernstörungen(zweite bis vierte Klasse; Altersdurchschnitt 9.8 Jahre) Daten zur Art und Schwere ihrer Auffälligkeiten, zu ihrem Vorwissen, zu ihrer Motivation, zu ihren Lernstrategien, zu ihren Grundfertigkeiten und zu den sie umgebenden sozialökologischen Bedingungen erhoben. Die Schulkinder wiesen Störungen im Bereich des Lesens, der Rechtschreibung, des Rechnens und der Aufmerksamkeitsleistung (ADHD) auf. In 71 % der Fälle lagen komorbide Störungen vor. Zum Zeitpunkt der Erhebung befanden sie sich in lerntherapeutischer Behandlung. Die Daten entstammen z. T. den Patientenakten der Schulkinder. Zusätzlich wurden Daten zu kognitiven Kompetenzen, zu motivational-emotionalen Charakteristika, zu persönlichen Merkmalen sowie zum familiären und schulischen Kontext erhoben. Es wurden drei Strukturgleichungsmodelle auf die Kriteriumsvariablen "verbale Schulleistung", "mathematische Schulleistung" und "Schwere der Lernstörung" berechnet. Diese erklären zwischen 62 % (allgemeine Schwere der Lernstörung) und 72 % (verbale Schulleistung) der Varianz. Das bereichsspezifische Wissen sowie die sozial-ökologischen Merkmale erwiesen sich als die mit Abstand bedeutendsten Prädiktoren für die Lernstörung. Zwischen den einzelnen Prädiktoren gibt es darüber hinaus beträchtliche Wechselwirkungen.
Illustrationsangaben Illustration(en)

Zur Sichtbarkeit der Fachzeitschrift "Empirische Sonderpädagogik"

Bezeichnung Wert
Untertitel eine bibliometrische Analyse
Verfasserangabe Timo Lüke
Sprache deutsch
Person Lüke,Timo YouTube DNB
Auflage 2014 / 04, 6. Jg.
Jahr 2014
Umfang S. 365 - 372 [008]
Schlagwort 150 $s Sonderpädagogik > Forschung
Annotation Abstract: Die "Empirische Sonderpädagogik" (ESP) wird bisher nicht in den kommerziellen Zitationsdatenbanken berücksichtigt. Zur Beurteilung ihrer wissenschaftlichen Relevanz wurde daher eine Zitationsanalyse auf Basis der GoogleScholar-Datenbank durchgeführt. Dies ermöglicht den direkten Vergleich der ESP mit anderen Fachzeitschriften des sonderpädagogischen Forschungsfeldes und deckt Entwicklungsmöglichkeiten auf. Gemessen an den relativen Zitationshäufigkeiten ist die ESP absolut konkurrenzfähig: Nur zwei von insgesamt sieben analysierten Fachzeitschriften weisen höhere Zitationen pro Artikel auf. Auch der Anteil nicht-zitierter Artikel liegt bei der ESP niedriger als bei den meisten anderen Fachzeitschriften. Verbesserungsbedarf wurde vor allem bei der suchmaschinenfreundlichen Bereitstellung der Artikel festgestellt: Lediglich vierzig Prozent sind in GoogleScholar indiziert. Diesbezüglich werden Maßnahmen abgeleitet, die zeitnah zur Erhöhung der Sichtbarkeit der ESP-Artikel führen werden.
Illustrationsangaben Illustration(en)