De Fide (ad Gratianum)
| Medienart | Gesamtwerk |
| Titel |
De Fide (ad Gratianum)
Über den Glauben (an Gratian) |
| Untertitel |
[lateinisch - deutsch]
(an Gratian) |
| Verfasserangabe |
Ambrosius von Mailand. Übers. und eingeleitet von Christoph Markschies
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| Sprache |
gerúlat
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| Person |
Ambrosius Markschies, Christoph |
| Verlag |
Brepols
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| Ort |
Turnhout
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| Band |
47.
47 |
| Fußnote |
Text in latein. u. dt. Sprache
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| Schlagwort |
f||Quelle
Geschichte 378-380 t||Ambrosius s||Trinitätslehre |
| Annotation |
Ambrosius (geb. ca. 333/334 in Trier, gest. 397 in Mailand) wurde im Jahre 374 zum Bischof von Mailand gewählt. Zuvor hatte er hohe Posten in der Zivilverwaltung bekleidet zuletzt als Provinzstatthalter der Aemilia Liguria mit Sitz in der westlichen Kaiserresidenz Mailand, und er hätte seine Bilderbuchkarriere als römischer Hofbeamter sicher fortgesetzt, wenn er nicht nach anfanglichem Zögern auf Drängen des Kaisers Valentinian I. die Bischofswahl angenommen hätte. Als Bischof von Mailand entfaltet Ambrosius eine rege schriftstellerische Tätigkeit und greift in die theologischen Auseinandersetzungen seiner Zeit ein. Zeugnis davon gibt die sytematisch-theologische Schrift De fide, die in den Jahren 378-380 im Auftrag des Kaisers Gratian in zwei Etappen entstand, das heißt zunächst als zweibändiges Werk, das dann um drei weitere Bücher ergänzt wurde. Ambrosius überträgt in dieser Schrift, die auf der sorgfältigen Lektüre von Texten des Athanasius, aber auch des Basilius beruht, die kappadozische Form des Neunizänismus in die lateinische Terminologie. Zudem wird die homoiische Theologie, die sich stark an Bibeltexten orientiert, mit ausführlichen Bibelargumentationen widerlegt.
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