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      <marc:subfield code="a">Neumann, Walter G.</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Politik</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Gesellschaftskritik</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Liebe und Politik. Gegen den inneren u. äußeren Krieg.</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">PZ 4/91*541 Der Autor versteht sein Buch selbst als gesellschaftskritisch, aber "möglichst ideologiefrei". Im ersten Teil will er zeigen, wie die herrschende Politik unser Wahrnehmen und Denken zerstört. Dabei unternimmt er einen Streifzug durch nahezu alle gesellschaftlichen und privaten Themenbereiche, die gegenwärtig diskutiert werden: Atomwaffen und Dt. Vereinigung, Tierversuche und Genmanipulation, Arbeitslose und Behinderte, Rüstung und Dritte Welt etc. In diesem Teil kommt er über seichten Populismus nicht hinaus.Der zweite Abschnitt, der sich mit der eigentlichen Themenstellung, dem Verhältnis von Liebe und Politik, befaßt, gerät dagegen wegen Neumanns interessanter, von Marx, Hegel und Adorno abgeleiteter, dialektischer Methodik zu echter Gesellschaftskritik. Ausdrucksformen von Liebe und Partnerschaft werden auf gesamtgesellschaftliche Entwicklungen übertragen. Zur Erklärung individueller Aspekte von Liebe und Sexualität werden Prinzipien der Marxschen Ökonomie herangezogen, wonach die Partner von Gebrauchswerten zu Tauschwerten werden und daher eine mit sich selbst identische Liebe nur im Rahmen einer neuen Gesellschaftsordnung möglich wäre. Darüber spannt Neumann den Bogen zu zentralen aktuellen Problembereichen wie Emanzipation, Industriekritik und Ökologie, was im Kernsatz dieses Buches gipfelt: "Gewalt gegen Frauen ist Mimesis von Arbeit, die an Natur ausgeübt wird"</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">110 S.</marc:subfield>
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