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      <marc:subfield code="a">Die Mafia ist im Allgäu angekommen. (DR) Bruno Ziegler, ein pensionierter Notar, der während der Forschungen zur Geschichte der Henkersmahlzeit in die Kreise der Ehrenwerten Gesellschaft gerät, wird eines Tages erschossen in seinem Abteil des Eurocity aus Bologna gefunden. Ein langjähriger Freund stößt auf die privaten Notizen des Toten und ist sich nach deren Lektüre sicher, dass Dr. Ziegler ein Opfer der Cosa Nostra geworden ist. Ausgerechnet im schönen Allgäu hat sich im Lauf der letzten Jahre die Mafia niedergelassen. Was in einer Gelateria und Pizzeria seinen Anfang nahm, wurde bald ein Netzwerk, das mit seinen illegalen Geschäften Millionen verdient. Die Aufzeichnungen des Verstorbenen sprechen Bände. Da inszenieren sich Mafiagrößen als Kunstmäzene und Sponsoren, betreiben vordergründig legale Firmen, sind immer bestens vernetzt mit den Mächtigen und durch ihre guten Beziehungen zu hochrangigen Politikern und Beamten fast unangreifbar. Längst, so die Notizen des Toten, sind die Grenzen zwischen organisierter Kriminalität und neoliberaler Wirtschaft fließend geworden. Gerhard Köpf hat einen sehr unterhaltsamen Roman geschrieben, der einen - oft ironisch anmutenden - Blick auf die Umtriebe der organisierten Kriminalität in der deutschen Provinz wirft. Sehr lesenswert!</marc:subfield>
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