Anliegen und Erfahrungen der Eltern behinderter Kinder in der Steiermark bezüglich der schulischen Integration

Bezeichnung Wert
Titel
Anliegen und Erfahrungen der Eltern behinderter Kinder in der Steiermark bezüglich der schulischen Integration
Verfasserangabe
Karin Falschegger ; Elfriede Gößler ; Barbara Gruber. Christian Klicpera
Medienart
Sprache
Person
Auflage
[Druck]
Verlag
Ort
Graz
Jahr
Umfang
413 Seiten
Fußnote
Diplomarbeit ; Literaturverz. S. 393 - 413
Schlagwort
Annotation
Aus der Einleitung: Die vorliegende Arbeit ist insofern eine Besonderheit, als sie erstmalig von drei DiplomantInnen verfasst und gemeinsam an der geisteswissenschaftlichen Fakultät der Karl-Franzens-Universität Graz eingereicht wurde. Sie ist außerdem Teil einer Untersuchung, die unter der Leitung von DDr. Christian Klicpera, Institut für Psychologie der Universität Wien, auch in den Bundesländer Wien und Niederösterreich durchgeführt wurde und den Stand der schulischen Betreuung von Kindern mit Beeinträchtigungen in Österreich aufzeigen soll. (...) Ziel dieser Diplomarbeit(en) ist es, die Situation der schulischen Betreuung von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in der Steiermark darzustellen. Neben der Auseinandersetzung mit theoretischen Ansätzen und wissenschaftlichen Erkenntnissen sollen alle Bereiche beleuchtet werden, die in der (sonder)pädagogischen Betreuung eines Kindes mit Behinderung von Bedeutung sind. Dazu erschien uns die Sichtweise der Eltern genauso relevant wie die Arbeit von Expertinnen, die in die Beratung der Eltern und die Organisation und Umsetzung der schulischen Betreuung involviert sind. Auch die gesetzlichen und strukturellen Rahmenbedingungen, die den Unterricht in Integrationsklassen und Sonderschulen beeinflussen, erschienen wichtig. Somit wird die elterliche Auseinandersetzung mit der Behinderung eines Kindes ebenso aufgezeigt wie Entscheidungsfaktoren im Hinblick auf die Schulwahl. Neben der retrospektiven Analyse der Erfahrungen der Eltern mit der Schule ihres Kindes sollten auch die Einstellungen zu den verschiedenen Schulformen verglichen werden. Um die Rahmenbedingung des schulischen - und vor allem integrativen Unterrichts - aufzuzeigen, wurden die Besonderheiten im Hinblick auf die Feststellung des Sonderpädagogischen Förderbedarfs ebenso behandelt wie die Aspekte und Methoden des integrativen Unterrichts. Der letzte Teil befasst sich mit dem äußerst wichtigen Bereich der Zusammenarbeit von Pädagoginnen, Fachleuten und Eltern und analysiert vor allem Ansätze, Ziele und Möglichkeiten der Elternberatung. Neben der Darstellung der aktuellen Forschungsergebnisse zum Thema war die Befragung von Eltern, Direktorinnen und VertreterInnen der Schulbehörden, die Auswertung und Darlegung dieser Informationen ein zentraler Aspekt dieser Arbeit. Ziel dieser Arbeit soll nicht die Bewertung von Integrationsklassen und Sonderschulen sein, sondern das Aufzeigen von Problemfelder und möglichen Lösungsansätzen im Hinblick auf die schulische Betreuung von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Erfolgreich war unser Beitrag zur aktuellen Diskussion dann, wenn VertreterInnen und Verfechter beider Schulformen die Vorteile und Besonderheiten der jeweils anderen kennen, anerkennen und voneinander lernen und den Eltern erstklassige Schulen zur Verfügung stehen, zwischen denen sie selbstbestimmt und gut informiert entscheiden können.
Altersbeschränkung
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