Protestbewegungen in der Bundesrepublik

Bezeichnung Wert
Titel
Protestbewegungen in der Bundesrepublik
Untertitel
eine analytische Sozialgeschichte des politischen Widerspruchs
Medienart
Person
Verlag
Ort
Opladen
Jahr
Umfang
636 S.
Schlagwort
Annotation
Seit mehr als 35 Jahren artikuliert sich der politische widerspruch außerhalb von Parteien und Parlamenten in Form von Protestbewegungen. In den 50er Jahren hatten sich nacheinander die Bewegungen gegen die Wieder- und die Atombewaffnung formiert. Ostermarschbewegung, Notstandsopposition und Studentenbewegung repräsentierten in den 60er Jahren den außerparlamentarischen Protest. In den 70er und 80er Jahren entstand dann das Geflecht der neuen sozialen Bewegungen: die Bürgerinitiativ-, Ökologie- und Friedensbewegung, die Alternativ-, Frauen- und Selbsthilfebewegung. 1983 gelang diesen Gruppierungen sogar die Teilparlamentarisierung auf Bundesebene in Form einer eigenen Partei. Den Autor interessiert in seiner vorliegenden Untersuchung jenseits der ideologischen und tagespolitischen Untertöne die Frage, welche tatsächliche Bedeutung diese Bewegungen haben.