Michi und Michi aus Michelstadt

Bezeichnung Wert
Titel
Michi und Michi aus Michelstadt
Verfasserangabe
Ludwig Roman Fleischer
Medienart
Person
Verlag
Jahr
Umfang
76 S.
Fußnote
M.Abb.
Annotation
Michi und Michi heißen gleich, leben gleich und wohnen gleich. Sie sind aber nicht gleich, denn die eine ist ein Bub und der andere ein Mädchen. Oder war das umgekehrt? Zwischen Michelgasse, Tirolerland und Christkindwald säubert ein Opapa die Fernseh-Fernbedienung in der Waschmaschine, lernen die Kinder, wie man Schnee, Schneemenschen und Schneetiere macht und warum man als Rehkitz Fliegenpilze essen kann, als Menschenkind aber nicht. Sie retten eine Amsel namens Pocahontas vor zwei Katzen namens Cäsar und Cleopatra, gehen per Wackeltram und Schnaufebus verloren und werden wieder gefunden. Der zerstreute Doktor Hirsch spaziert mit umgeschnalltem Stethoskop auf der Straße herum, steckt einem statt des Fiebermessers seinen Kugelschreiber unter die Achsel und bekritzelt Rezeptzettel mit Weihnachtsengeln und Christbäumen. Als Michi und Michi von der Kindergruppe Kunterbunt an die Volksschule übersiedeln, müssen sie schauen, dass sie die Schreckschraube Ruth Stumm als Lehrerin loswerden. Natürlich wollen sie auch wissen, woher die Kinder kommen, als Michis Mama ein Baby zur Welt bringt. Und was es mit dem Christkind auf sich hat ... Es sind unalltägliche Alltagsgeschichten, die Ludwig R. Fleischer bei seinem späten Debüt als Kinderbuchautor erzählt. Dass unter den unbestechlichen Augen der Kinder die Erwachsenen dabei auch nur Kinder sind, erscheint ganz natürlich.

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