Das Konzept der Unmittelbarkeit und seine Interpretation in der Psychologie

Bezeichnung Wert
Titel
Das Konzept der Unmittelbarkeit und seine Interpretation in der Psychologie
Verfasserangabe
eingereicht von Doris Neyer
Medienart
Person
Jahr
Umfang
182 Bl.; 30 cm
Fußnote
Innsbruck, Univ., Diss., 2000
Schlagwort
Annotation
Thema der Dissertation von Doris Neyer ist der Begriff der ‘Unmittelbarkeit‘. Es wird der Versuch unternommen, die Bedeutung dieses Begriffes auf der Basis einer Zusammenschau seines Gebrauches, sowie seines begrifflichen Umfeldes in verschiedenen Bereichen der Natur- und Geisteswissenschaften praezisierend herauszuarbeiten. Bleibender Bezugspunkt der Untersuchung ist die Bedeutung von Unmittelbarkeit im Kontext der Psychotherapie. Im Verlauf der Forschungsarbeit zu diesem Thema wurde zunehmend deutlich, dass es sich bei Unmittelbarkeit um ein aeusserst generelles Konzept handelt, das nicht nur in Nachbardisziplinen wie Philosophie, Sozialpsychologie oder Psychiatrie eine wichtige Rolle spielt, sondern weit darueber hinaus auch in der Biologie und sogar der Physik. Ziel der Arbeit ist nicht eine Definition des Begriffes, sondern vielmehr eine objektive unvoreingenommene Erfassung und ordnende Aufbereitung des vielgestaltigen Bedeutungs-Hintergrundes anhand der Literatur. Dabei ruecken Begriffe wie Ganzheit, Vereinigung, Kohaerenz, Kommunikation, Feld, Synchronisation und Resonanz in den Vordergrund. Die Abhandlung des Themas konvergiert zur Untersuchung des Begriffes im Kontext der Psychologie, speziell der Psychotherapie, wobei Unmittelbarkeit in der Wahrnehmung, das relationale Menschenbild, der person-zentrierte Ansatz Carl Rogers', Facilitated Communication sowie Therapeutic Touch und Heilerphaenomene eine besondere Behandlung erfahren.