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      <marc:subfield code="a">Komödie, die zur Tragödie mutiert. (DR) Litauen war 2017 Gastland auf der Leipziger Buchmesse. Undine Radzeviciute, Jahrgang 1967, Repräsentantin dieses Landes, legte heuer ihren Roman "Fische und Drachen" vor, der aufgeteilt ist in zwei Handlungsstränge, die sich inhaltlich und optisch voneinander abgrenzen. Da sind zunächst die Drachen, chinesische Kaiser der Qing-Dynastie, welche Maler an ihren Hof ordern und mit der Aufgabe betrauen, turkmenische Kriegspferde zu zeichnen. Die Fische verkörpern das Christussymbol für die armen Jesuiten, die insgeheim davon beseelt sind, den chinesischen Kaiser zum katholischen Glauben zu bekehren. Parallel liest sich der zweite Handlungsstrang, in dem Schauschau, eine junge Frau, eben diese Geschichte inmitten einer turbulenten Frauen-Wohngemeinschaft, in der gegensätzliche Charaktere dreier Generationen aufeinanderprallen, aufzeichnet. Kurze Sätze und witzige Wortgefechte zwischen den Mitbewohnerinnen prägen den Stil. Die Komödie, die gelegentlich zur Tragödie mutiert, besticht außerdem durch eine originelle Figurenzeichnung. Ein eigenwilliges und lesenswertes Buch, übersetzt von Cornelius Hell. Empfohlen!</marc:subfield>
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