(No) Funny Games

Bezeichnung Wert
Titel
(No) Funny Games
Untertitel
oder Wie wir lernten fürsorglich zu sein und die Dystopie zu lieben = or How we learned to start caring and love the dystopia
Verfasserangabe
Dominik Eulberg, Peter Gelderloos, Alois Herrmann, Vanessa Joan Müller, Marlene Nemeth [und weitere
Medienart
Sprache
Person
Verlag
Ort
Wien
Jahr
Umfang
192 Seiten
ISBN10
3-99153-245-X
ISBN13
978-3-99153-245-3
Schlagwort
Annotation
Diese Publikation erscheint begleitend zur von Dorothea Trappel und Hektor Peljak kuratierten Ausstellung (No) Funny Games im Rahmen der Klima Biennale Wien 2026. Betrachter*innen werden mit dem Schein des Leichten und Schönen verführt, doch gleichzeitig verbirgt sich eine unbequeme Realität dahinter. Werke im öffentlichen Raum wirken wie Idyllen, sind jedoch kritische Reflexion über den Zustand unserer Welt. Referenzen wie die Filme Funny Games oder Dr. Strangelove liefern nicht nur den Titel, sondern auch die Haltung der Ausstellung: Ein Spiel mit Konventionen, Ironie und Inszenierung – und zugleich ein bitterer Ernst. Die Werke der Ausstellung spielen mit Freude als Widerstand, der Lust am Leben trotz der Dystopie. Dabei stellen sie nicht nur die Rolle von Kunst im öffentlichen Raum infrage, sondern auch die Tendenz, Kunst im Kontext von Klimadiskursen zu instrumentalisieren, ohne tatsächliche Konsequenzen zu ziehen.

Künstler*innen:
Margot Pilz, Pia Sirén, Zheng Mahler, Dominik Eulberg, Marcin Nowicki, Eva Seiler, Folke Köbberling, River Claure, FutureLeaks, NEVERCREW, Romuald Hazoumè