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      <marc:subfield code="a">Selbstverständlich ist nichts mehr</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="b">Sinnfindung in Zeiten von Arbeitsverknappung, Künstlicher Intelligenz und Pandemien</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">Bürger, Hans</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); &#xD;
Autor: Verena Marchner; &#xD;
Auf der Suche nach (alten) Zutaten für ein glücklicheres Leben im Heute. (GS)&#xD;
ORF-Journalist Hans Bürger befasst sich in seinem neuen Buch mit brandaktuellen Themen wie Big Data, Digitalisierung und dem Wert der Arbeit, Globalisierung und Konsum sowie  im Erscheinungsjahr des Buches schon allgegenwärtig  der Corona-Krise und wie es in solch unsicheren Zeiten möglich sein kann, Sinn, Zufriedenheit und Muße zu finden. Dabei greift Bürger u.a. auf die Antike zurück, bringt Erkenntnisse aus der modernen Glückspsychologie sowie der Zukunftsforschung und bezieht sich auf einen großen Österreicher, der sein Leben und Werk der Suche nach dem Sinn gewidmet hatte: Begründer der Logotherapie, Viktor E. Frankl. Auch und gerade in der Corona-Zeit sei die älteste Frage der Philosophie, nämlich jene nach dem guten Leben, wieder in den Fokus gerückt, im wissenschaftlichen, medialen, öffentlichen und privaten Bereich. Bürger will aber diese Sinn-Frage mit Ethik, Recht und Wirtschaft verbinden, was ihm auch gelingt: Wenn Menschen zugunsten ihrer Work-Life-Balance weniger arbeiten wollen, was und wie viel sollen sie dann noch konsumieren? Wozu wird man den Produktionsfaktor Mensch zukünftig noch brauchen, wie werden wir leben (wollen)? Fragen, denen sich der Autor in verständlicher Sprache nähert; zudem zeugt das Werk von einschlägiger Quellenkenntnis und umfasst auch ein umfangreiches Literaturverzeichnis rund ums Thema. Ein Plädoyer für mehr Staunen, Innehalten und Langsamkeit  vielleicht nicht mittels gänzlich neuer Einsichten, aber klug kompiliert.</marc:subfield>
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