"Während die Welt brennt, kann man nicht dasitzen und seinen Nabel betrachten"

Bezeichnung Wert
Titel
"Während die Welt brennt, kann man nicht dasitzen und seinen Nabel betrachten"
Untertitel
Erinnerungen
Verfasserangabe
Marie Langer ; aus dem Spanischen von Claudia von Monbart ; herausgegeben und mit einem Nachwort von Ulrike Schmitzer
Medienart
Sprache
Person
Auflage
Erste Auflage
Verlag
Ort
Wien
Umfang
127 Seiten
ISBN10
3-99065-149-8
ISBN13
978-3-99065-149-0
Schlagwort
Annotation
Sie gilt als eine der bekanntesten lateinamerikanischen Psychoanalytikerinnen, in Europa ist sie heute nahezu unbekannt. Ein Glück, dass Marie »Mimi« Langer ihre Erinnerungen an ihr aufregendes Leben selbst aufgeschrieben hat und wir so eine außergewöhnliche Frau wiederentdecken können. 1910 in eine wohlhabende und moderne jüdische Familie geboren, geht sie rasch ihren eigenen Weg: zunächst in die fortschrittliche Schwarzwaldschule, dann auf die Universität, um Medizin zu studieren. Bereits 1933 tritt sie in die Kommunistische Partei Österreichs ein, 1936 schließt sie sich in Spanien den Internationalen Brigaden an und emigriert schließlich nach Südamerika, wo ihr Leben keineswegs ruhiger wird. <br> Fesselnd und anhand zahlreicher Anekdoten plaudert Marie Langer in ihren »Erinnerungen« über ihre Kindheit und Jugend in Wien, ihre Familie, ihren Werdegang als Ärztin und Analytikerin, das politische Engagement nicht nur im Spanischen Bürgerkrieg und ihr Ankommen in Lateinamerika.