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Sternenmärchen / von Franz Graf

Die hier versammelten 20 kleinen Märchen sind keine Anleitung, sie sind Bausteine. Bausteine, die der Leser/die Leserin der eigenen Persönlichkeit hinzufügen kann, die vielleicht ein neues Licht auf Begebenheiten werfen, die Vergessenes wieder ins Bewusstsein zurückholen. Sie sollen helfen, von innen heraus auf das Außen zuzugehen und nicht Spielball der Umwelt sein. (Barbara Fink)

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Ein Sternenmärchen

Weil der Schöpfer es so eingerichtet hat, dass es keine zwei Menschen gibt, die einander gleich sind, so gibt es auch keine zwei gleichen Sterne.
Anders aber ist die Ordnung zwischen den Menschen und den Sternen. Um das Gleichgewicht der Erde im All aufrecht zu erhalten, gibt es für jeden Menschen einen völlig wesensgleichen Stern am Himmelsgewölbe. Und aus den gleichen unerforschlichen Beweggründen, wie die Menschen dem Glück nachjagen, sucht jeder Stern den Menschen, der ihm zugehört, um für ihn zu leuchten. Nach der strengen Schöpfungsordnung aber aber kann nur ein ganz besonderes Signal eines Menschen die Unendlichkeit des Sternenhimmels erreichen: er muss in Selbstbetrachtungen wiederkehrend Einschau halten und über sein Wirken deutlich machen, was in ihm leuchtet.
So kreisen die Sterne Jahr für Jahr und suchen. Und der strahlendste Stern sucht den Menschen mit dem strahlendsten Wesen. Und wer an diese Gedanken am innigsten glaubt, wird eine Kraft in seinem Herzen erlangen, so stark wie das Licht des Mondes. Und der hellste Stern wird ihn finden und leiten das ganze Jahr!
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