Arson
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Arson
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| Verfasserangabe |
Freudenthaler, Laura
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| Medienart | |
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| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Salzburg
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| Jahr | |
| Umfang |
240 Seiten
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| ISBN10 |
3-99027-287-X
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| ISBN13 |
978-3-99027-287-9
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| Schlagwort | |
| Annotation |
»Ich muss zu überleben beginnen.« Nüchtern, ruhig und gefasst beobachtet die Frau, deren Stimme wir in Laura Freudenthalers Buch hören, wie die Dinge außer Kontrolle geraten. Die Dinge in ihrem Umfeld, in ihrem Leben, die Dinge, die eine globale Katastrophe ankündigen: Überall brennen Feuer, herrscht Dürre, macht sich Hitze breit. Die Frau, die hier erzählt, registriert es mit kalter Verzweiflung und wachsender Besessenheit. Sie sucht Zuflucht, wechselt, von Träumen getrieben, ständig ihren Wohnort, tauscht die Zudringlichkeiten der Stadt gegen die Isolation am Land und entfernt sich zunehmend von der Welt, in der man bei Abendeinladungen und Festen über Beziehungen und Psychotherapien spricht. Stattdessen findet sie einen Komplizen ihrer Obsession in einem Mann, der als Experte für Wildfeuer am meteorologischen Institut arbeitet. Er leidet unter Schlaflosigkeit, weiß aber auch, dass viereinhalb Stunden Schlaf genügen, um zu überleben. Und so wacht er über den Feuerkarten, die weltweit jeden Brand verzeichnen. Als ließe sich kontrollieren, was längst außer Kontrolle geraten ist.
Quelle: bn.bibliotheksnachrichten, Wolfgang Moser
Eine Schlaf- und Rastlose protokolliert den Weg der Welt in die globale Katastrophe: Hitze, Dürre und ein Menschsein, das außer Kontrolle gerät. (DR)
Energie kann nicht verloren gehen, notiert die Tagebuchschreiberin. Die Hitze der Welt verschlingt die Lebensenergie. Sie schläft schlecht. Auf Anraten einer Schlaftherapeutin beschreibt sie manchmal anschaulich, häufiger abstrakt oder gar traumhaft-entrückt die täglichen Bilder und Szenen aus einer schreckvollen Dystopie. Der Klimakollaps ist nicht mehr aufzuhalten. Die Notizen – jeweils halb- bis dreiviertelseitige Einträge – werden zur Dokumentation der Zerstörung. Die Überhitzung macht nicht halt vor der Natur, sie frisst sich wie eine Feuerkatastrophe ins menschliche Zusammenleben.
Die Salzburger Autorin errang bereits 2020 beim Ingeborg-Bachmann-Preis mit dem Thema Hitze die Gunst der Jury. Der Climate-Fiction-Roman, bestehend aus über 200 anspielungsreichen Textminiaturen, verknüpft politisches Bewusstsein und poetische Wachheit.
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| BEMERKUNG |
Katalogisat importiert von: Deutsche Nationalbibliothek
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| Übersetzung |
Deutsch
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| Trägermedium |
Band
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Bücherei Zams |
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