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Das kostbarste aller Güter

Bezeichnung Wert
Titel
Das kostbarste aller Güter
Untertitel
ein Märchen
Verfasserangabe
Jean-Claude Grumberg. Bilder von Ulrike Möltgen. Aus dem Franz. von Edmund Jacoby
Medienart
Sprache
Person
Auflage
3. Aufl.
Verlag
Ort
Berlin
Jahr
Umfang
135 S.
ISBN13
978-3-96428-073-2
Annotation
Wie ein Märchen beginnt die Geschichte von einem armen Holzfäller und seiner Frau. Es sind die letzten Jahre des Zweiten Weltkriegs: Entbehrungen, Hungersnot, Besatzung und Zwangsarbeit bestimmen ihr karges Dasein. Auf einer durch ihren Wald gelegten Bahnstrecke fahren regelmäßig Güterzüge mit Massentransporten in Vernichtungslager. Eines Tages wird der Holzfällerfrau aus der Luke eines Güterwaggons ein Bündel zugeworfen. Das "kleine Gut" darin ist ein Säugling, ein winziges Mädchen, dessen Leben der verzweifelte Vater versucht, mit dem Wurf zu retten. Für die von Hunger und Armut gezeichnete Frau wird das Überleben des ihr anvertrauten Kindes zur Lebensaufgabe. Mit viel Liebe und Hingabe beschützt sie die Kleine vor den Widrigkeiten der Welt. Die Beziehung des Holzfällers zu dem Kind entwickelt sich von anfänglicher Ablehnung bis hin zu einer von Beschützerinstinkt geprägten tiefen Zuneigung. Parallel zum Geschehen im Wald läuft die Geschichte des Vaters und der restlichen Familie, ihr Transport zum Vernichtungslager und die monströse Todesindustrie, der sie dort schutzlos ausgeliefert sind. Doch selbst an diesem Ort des unfassbaren Schreckens und der unerträglichen Gräuel ist ein Hoffnungsschimmer möglich, der Kraft zum Überleben verleihen kann.
Altersbeschränkung
0
Illustrationsangaben
Ill.