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      <marc:subfield code="b">Annäherung an einen anderen Umgang mit Sterben, Tod und Trauer</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="b">Verlag Antje Kunstmann</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);  Autor: Franz Lettner;  Ein schönes Buch für Trauernde, Zurückgebliebene und alle Sterblichen. (PI) Zwar ist die Schwelle zuerst einmal ein architektonischer Bauteil, aber sogar alltagssprachlich wird das Wort meist metaphorisch verwendet: Von den vielen Schwellen, die wir im Leben überschreiten, ist die zum Tod hin die bedeutendste, weil sie nicht umgangen werden kann und zugleich endgültig ist. »Alle, die leben, sterben auch«, lautet folgerichtig der erste Satz in diesem Buch, das »Annäherungen an einen anderen Umgang mit Sterben, Tod und Trauer« versucht. Dass dies auf eine besondere Art gelingt, hat wohl auch damit zu tun, dass die beiden Autorinnen nicht »vom Fach« sind, sondern Illustratorinnen und Grafikdesignerinnen, befreundet und auch beruflich schon lange ein Team. Sie nähern sich dem Tod  in Kapiteln über die letzten Regungen des Körpers, unterschiedlichste Arten der Bestattung, über das Vermachen und Erben, Formen der Trauer, Abschiedsrituale oder Seelenvorstellungen  von vielen möglichen Seiten: biologisch, kulturhistorisch, rechtlich und nicht zuletzt persönlich. Das Rückgrat des Buches sind zwar die Sachinformationen, prägend aber ist der Ton. Der nicht nur über die Einbindung zahlreicher Berichte und Erinnerungen von Betroffenen gesetzt wird, sondern vor allem über die Sprache, in der hier über vielfach tabuisierte Bereiche des Lebens erzählt wird: beschreibend und zugleich distanziert, achtsam, in überraschenden Bildern und Formulierungen, fast zärtlich manchmal, tröstlich in jedem Fall. Dem entsprechen die vielen Illustrationen, die eine Annäherung an das Thema auf einer anderen Ebene ermöglichen. Für alle Bibliotheken empfohlen.</marc:subfield>
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