Der süße Mops
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Der süße Mops
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| Verfasserangabe |
von Brigitte Graßl & Wolfgang Graßl. Ill. von Suny Mayer
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| Medienart | |
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| Person | |
| Auflage |
Erstaufl.
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| Verlag | |
| Ort |
München
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| Jahr | |
| Umfang |
32] S.
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| ISBN10 |
3-938488-03-4
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| ISBN13 |
978-3-938488-03-4
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Angaben aus der Verlagsmeldung
Der süsse Mops : Illustriertes Sachbilderbuch / von Brigitte Grassl, Wolfgang Grassl
Der süsse Mops erzählt die Geschichte eines kleines Hundes, der glaubt, sein Glück gemacht zu haben.
Er kann den ganzen Tag faulenzen und fressen, soviel er mag. Erst sein Freund Max eröffnet ihm spannende Perspektiven von Freundschaft, Gesundheit und Aktivität.
Ein neues, aufregendes Leben beginnt...
NACHWORT:
Die Geschichte vom süssen Mops vermittelt Kindern spielerisch die Wichtigkeit von gesunder Ernährung und körperlicher Bewegung. Besonders geht es dabei um die Prophylaxe (Vorbeugung) bezüglich Diabetes mellitus Typ 2, die sich inzwischen zur Volkskrankheit ausgeweitet hat.
Was ist eigentlich Diabetes mellitus Typ 2?
Viele Menschen verstehen unter Diabetes mellitus die „Zuckerkrankheit“. Dieser Begriff trifft durchaus zu, da Diabetes „hindurch gehen“ (griechisch) und mellitus „mit Honig versüsst“ (lateinisch) bedeutet.
Noch vor wenigen Jahrzehnten war die Krankheit Diabetes mellitus Typ 2 unter dem Begriff „Altersdiabetes“ bekannt. Wir verstehen darunter, dass das körpereigene Insulin nicht zur Wirkung kommt, obwohl es vom Körper produziert wird. Dies hat viel damit zu tun, dass die Menschen viel fettreiche und zuckerhaltige Kost zu sich nehmen, was aufgrund mangelnder Bewegung nicht abgebaut werden kann. Durch die Fette werden die Körperzellen verschlossen und das Insulin kann den Zucker dann nicht abbauen. Es geht also nicht nur um die vielen süssen Sachen, welche die Menschen zu häufig und zu viel geniessen, sondern auch um die Fette, die den natürlichen Zuckerabbau im Körper verhindern.
Viele Kinder produzieren mehr Insulin, als sie eigentlich benötigen. Dies kann bedeuten, dass sie automatisch häufiger Hunger haben und demzufolge mehr essen, als sie für ihren Körperumsatz brauchen. Die Gefahr des Übergewichtes entsteht. Es folgt unter Umständen ab der Adoleszenzphase (Jugendzeit) der ständige Kreislauf von Diätversuchen und Gewichtszunahme.
Häufig wird dabei vergessen, dass die Diäten in aller Regel nicht sinnvoll sind, da dabei das Hungergefühl oft nicht akzeptiert wird und nach einer Diät wieder eine sehr schnelle Gewichtszunahme erfolgt.
Wie viele Menschen erkranken an Diabetes mellitus Typ 2?
Früher erkrankten die Menschen meist erst im hohen Alter an Diabetes mellitus Typ 2. Heute sind aber schon viele Menschen ab dem 30. Lebensjahr betroffen. In Deutschland sind ca. 6-7 Millionen Personen an Diabetes mellitus Typ 2 erkrankt. Dies heißt, dass rund jeder 12. Mensch davon betroffen ist. Bis zum Jahr 2010 werden bereits 9-10 Millionen Menschen erkrankt sein.
Jedem zweiten Kind, dessen Eltern an Diabetes mellitus Typ 2 erkrankt sind, wir diese Anlage weiter vererbt. Dies heisst nicht, dass die Kinder, die diese Erbanlage in sich tagen, auch erkranken müssen, aber es heisst, dass sie besonders gut auf ihre Gesundheit aufpassen sollten.
Was kann man tun, um nicht an Diabetes mellitus Typ 2 zu erkranken?
Was Hänschen nicht lernt, kann Hans schon noch lernen, tut sich aber viel schwerer damit. Insofern sollte man möglichst früh - also bereits im Kindesalter - damit beginnen, zwei Dinge zu beachten:
1. Gesunde Ernährung:
Hierzu gehört, möglichst viele Produkte im Rohzustand einzukaufen und selbst zubereiten. Günstig ist ausserdem, sich möglichst (wieder) daran zu gewöhnen, drei Mal am Tag gemeinsam eine Mahlzeit einzunehmen und sich dann satt zu essen. Zwischenmahlzeiten und Fertiggerichte sollten eher gemieden werden. Diäten bringen in aller Regel langfristig keinen guten Erfolg. Sollte das Kind oder der Erwachsene Übergewicht haben, ist es demzufolge besser, das Übergewicht sehr langsam zu reduzieren (ca. 3 kg pro Jahr).
Und ausserdem sollte man immer darauf achten, die Lebensqualität nicht zu sehr einzuschränken. Wenn bestimmte Speisen besonders viel Genuss bedeuten, braucht man sie nicht gänzlich vom Speiseplan entfernen, sondern überlegen, was alternativ ebenso gut schmeckt (und weniger Zucker und Fette enthält) oder ob man weniger und seltener davon essen kann. Ganz wichtig ist auch, seine Trinkgewohnheiten zu überprüfen. Am besten ist es, viel Wasser zu sich zu nehmen und Limonaden, etc. zu vermeiden.
2. Regelmässige körperliche Bewegung:
Wichtig ist, eine Sportart zu finden, die dem Kind Spass macht und die es gerne häufig ausübt. Besser ist es, regelmässig ein bisschen Sport zu treiben, als selten sehr viel. Das gleiche gilt übrigens auch für Erwachsene. Neben dem Sport sollte man sich auch überlegen, ob man im Alltag etwas mehr zu Fuss gehen oder mit dem Fahrrad fahren kann (ohne Auto oder anderen Verkehrsmitteln) und ob man lieber die Treppe anstelle des Lifts benutzt.
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