<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<marc:record xmlns:marc="http://www.loc.gov/MARC21/slim">
   <marc:leader>00000nam a2200000 a 4500</marc:leader>
   <marc:datafield ind1="1" ind2=" " tag="100">
      <marc:subfield code="a">Rerrich, Maria S.</marc:subfield>
      <marc:subfield code="4">aut</marc:subfield>
      <marc:subfield code="e">Verfasser/-in</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2=" " tag="653">
      <marc:subfield code="a">Einwanderin</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2=" " tag="653">
      <marc:subfield code="a">Raumpflegerin</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2=" " tag="653">
      <marc:subfield code="a">Berufssituation</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2=" " tag="653">
      <marc:subfield code="a">Lebensbedingungen</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2=" " tag="653">
      <marc:subfield code="a">Softcover</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2=" " tag="653">
      <marc:subfield code="a">Karte</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2=" " tag="653">
      <marc:subfield code="a">Gesellschaft</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2=" " tag="653">
      <marc:subfield code="a">Arbeit / Populäre Darstellungen</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1="0" ind2="0" tag="245">
      <marc:subfield code="a">Die ganze Welt zu Hause</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1="0" ind2="0" tag="245">
      <marc:subfield code="b">cosmobile Putzfrauen in privaten Haushalten</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1="0" ind2="0" tag="245">
      <marc:subfield code="c">Maria S. Rerrich. [Hamburger Institut für Sozialforschung</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2="1" tag="264">
      <marc:subfield code="a">Hamburg</marc:subfield>
      <marc:subfield code="b">Hamburger Ed.</marc:subfield>
      <marc:subfield code="c">2006</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2=" " tag="250">
      <marc:subfield code="a">1. Aufl.</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1="1" ind2=" " tag="520">
      <marc:subfield code="a">Angaben aus der Verlagsmeldung

Die ganze Welt zu Hause : Cosmobile Putzfrauen in privaten Haushalten / von Maria S Rerrich

Heute putzen Frauen aus aller Welt Wohnungen in Deutschland, und in diesen privaten Haushalten treffen qualitativ sehr unterschiedliche Bedarfslagen aufeinander. Einerseits verlassen zahlreiche ausländische Frauen ihre Heimat, um in Deutschland Geld zu verdienen, wo sie auch bei guter Qualifikation oft nur im Haushalt Verdienstmöglichkeiten finden. Andererseits wird ihr Arbeitseinsatz gerade dort rege nachgefragt, weil hierzulande andere Ressourcen zur Verrichtung von Haus- und Familienarbeit in letzter Zeit knapper geworden sind.
Der Haushalt gilt noch immer weitgehend als Zuständigkeitsbereich und Betätigungsfeld von Frauen. Das verbindet Frauen trotz aller Differenzierungen, ob als Putzfrauen, Hausfrauen oder berufstätige Managerinnen des Alltags, ob als Mütter und Großmütter kleiner Kinder oder Töchter und Schwiegertöchter alter Eltern, ob bezahlt oder unbezahlt. Damit reihen sich größere und kleinere Abhängigkeiten (nicht nur, aber vor allem) zwischen Frauen aneinander – Abhängigkeiten, die inzwischen nicht selten den halben Globus umfassen. Zugleich entstehen, bisher von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, neue gesellschaftliche Strukturen von Über- und Unterordnung.
Ausgehend von einem Einblick in die Lebensführung einiger illegaler ausländischer Putzfrauen in München und Hamburg werden diese Abhängigkeiten und die damit entstehenden neuen Muster von sozialer Ungleichheit nachgezeichnet. Zudem wird die noch immer weit verbreitete Alltagsvergessenheit von Männern in der Politik wie in den privaten Beziehungen in den Blick genommen und danach gefragt, warum die Beschäftigung von Putzfrauen inzwischen auch in den gesellschaftlichen Gruppen üblich ist, die einmal mit der Parole »Das Private ist politisch« eine radikal andere Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern auf ihre politische wie private Tagesordnung gesetzt haben.
</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2=" " tag="020">
      <marc:subfield code="a">9783936096675</marc:subfield>
      <marc:subfield code="9">9783936096675</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2=" " tag="020">
      <marc:subfield code="a">3936096678</marc:subfield>
      <marc:subfield code="9">3936096678</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2=" " tag="041">
      <marc:subfield code="a">ger</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2=" " tag="300">
      <marc:subfield code="a">167 S.</marc:subfield>
   </marc:datafield>
</marc:record>
