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      <marc:subfield code="a">Umweltmanagement</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Die Zukunft der Unternehmen in einer ökologischen Wirtschaft</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="b">Verl. d. Ökolog. Briefe</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Die Ökologiefrage zwingt die Unternehmen als "quasi-öffentliche Institutionen", sich stärker als bisher der Diskussion ihrer Umwelt- und damit auch Zukunftsverträglichkeit zu stellen. Ein am Sekretariat für Zukunftsforschung (SFZ) in Gelsenkirchen gestartetes Projekt zum Thema "Zukunftsforschung in Unternehmen" machte deutlich, so die Durchführenden Klaus Burmeister und Weert Canzler, daß sich nur wenige Unternehmen "wirklich mit strategisch langfristigen Überlegungen für ihre Zukunft" beschäftigen. Gemeinsam mit den "ökologischen Briefen" wurden in der Folge VertreterInnen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft über einen zukunftsorientierten Strukturwandel der Unternehmen befragt. Die Antworten - insgesamt 28 sich teilweise aufeinander beziehende Beiträge - liegen nun in Buchform vor. Bei weitgehendem Konsens über die Notwendigkeit einer Umstellung auf eine "nachhaltige Wirtschaftsweise" gibt es doch unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie diese zu erreichen sei und wem hierin welche Aufgaben zukommen sollten.  VertreterInnen umweltorientierter Unternehmenszusammenschlüsse drängen auf Verantwortung und Eigeninitiative der Unternehmen. "Visionäres Denken ist wieder gefragt" - so etwa die "Grün-Unternehmer" Andreas Damke und Maximilian Gege. Ex-Politiker Ulrich Steger hingegen stellt, vor der Vorstellung der Unternehmen als "Speerspitze der Öko-Bewegung" warnend, weiterhin vom Staat gesetzte "Standards für die Umweltnutzung" in den Mittelpunkt. Einigkeit herrscht darin, daß nur ökologisch verträgliches Wirtschaften in Zukunft auch ökonomisch gewinnbringend sein wird. Neben zukunftsträchtigen Produkten und Produktionsweisen werden - auch für ökologische Belange wichtige - neue, innovationsfördernde Management- und Kommunikationsstrukturen gefordert. Der Band macht nicht nur deutlich, daß in den Unternehmen  selbst - vielleicht in Verbindung mit einem Generationenwechsel - ein Umdenken stattfindet, er bestätigt auch, wie notwendig die offene Debatte zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und Politik ist, die - so die Herausgeber - "eigentlich ja gerade erst begonnen hat".</marc:subfield>
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