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Affenfalle

Bezeichnung Wert
Titel
Affenfalle
Medienart
Person
Verlag
Jahr
ISBN13
978-3-902844-57-6
Schlagwort
Annotation
Ein schmaler orange-roter Fuchs inmitten von kargem Nichts. Feine gelbe und braune Striche deuten den heißen Sand an, über den der Fuchs auf seiner Suche nach Wasser wandert. „Heiß ist der Sand und heiß sind die Steine. Heiß sind die Luft und der Wind.“ Der Fuchs hat Durst. Doch der Fluss ist ausgetrocknet, und weder ein Wasserloch noch ein Tümpel zu finden. Der Hinweis der Antilope auf das Wasser in den Bergen und der des Erdferkels auf die Nara-Melonen helfen dem durstigen Fuchs nicht weiter: die Berge sind zu weit, die Melonen zu stachelig. Auch die morgendlichen Tautropfen, die das Chamäleon trinkt, versprechen keine Abhilfe. Die Affen jedoch haben einen geheimen Wasservorrat. Nur teilen wollen sie nicht; sie jagen den Fuchs einfach davon. Als der sich vor der sengenden Sonne unter einem Kaktus versteckt, nimmt die Geschichte eine unerwartete Wende: Eine Stimme aus dem Untergrund weiß Rat. Um an das Wasser der Affen zu gelangen, gibt es einen Trick – die Affenfalle (ein bekanntes, real existierendes Phänomen). Der Fuchs macht sich auf Anweisung des Unbekannten Dummheit und Gier der Affen zu Nutze und kann so endlich seinen Durst stillen. Hitze, Durst, Verzweiflung, Gier und Rettung – all das macht Nele Brönner in ihrer ganz eigenen Bildsprache, ihren dynamischen Tuschezeichnungen sowie einer besonderen Farb- und Formgebung erlebbar. Dem Statischen des kargen Settings setzt sie dabei immer wieder die Darstellung von Bewegung und Sprechblasen entgegen und erschafft so ein hitzig-schönes Seherlebnis für Jung und Alt.[Verlagstext]
Antolin Antolin Klasse: 3 Zum Antolin Quiz