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      <marc:subfield code="a">Geschichte</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Weibliche politische Gefangene</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Softcover / Geschichte/20. Jahrhundert (bis 1945)</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Erlebnisbericht</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Ich war Nr. 20373 in Ravensbrück</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="b">Erinnerungen einer slowenischen Widerstandskämpferin</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">Anna Jug. Übers. aus dem Slowen. von Danilo Kupper ...</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Angaben aus der Verlagsmeldung

Ich war Nr. 20373 in Ravensbrück : Erinnerungen einer slowenischen Widerstandskämpferin / von Anna Jug

Anna Jug geb. Olip wurde 1922 in der nationalslowenischen Hochburg Zell Pfarre in Südkärnten geboren. Ihre drei Brüder desertierten nach dem „Anschluss“ nach Ju-goslawien; ihr Hof wurde von den Nazis enteignet und die Familie im April 1942 nach Deutschland zwangsausgesiedelt. Am 1.12.1942 wurde ein Bunker der Widerstandskämpfer in Zell von der Gestapo gesprengt; durch das Tagebuch des Insassen Thomas Olip wurden die Namen der Widerstandskämpfer von der Gestapo durch Folterungen bekannt und über 200 Personen verhaftet. Da auch Annas Familie in dem Tagebuch mehrfach erwähnt wurde, holte man die gesamte Familie nach Klagenfurt zurück und verurteilte ihren Vater Florjan und die Schwestern Maria und Agnes am 22.7.1943 zu Zuchthausstrafen. Da man Anna nichts nachweisen konnte, wurde sie am 3.6.1943 aus dem Klagenfurter Gestapogefängnis geholt und ins KZ Ravensbrück „in Schutzhaft“ gebracht, wo sie die Nr. 20373 erhielt und auch andere Frauen aus Zell Pfarre und aus Südkärnten traf. Zu Kriegsende wurden die Häftlinge von den Russen befreit und nach Kärnten zurückgebracht, wo sie erfuhr, daß ihr Vater wenige vor Kriegsende im Zuchthaus Stein an der Donau erschossen worden war. Sie heiratete, gebar 7 Kinder, führte einen Bauernhof, verfasste Memoiren, die sie immer wie-der überarbeitete und besuchte noch mehrfach das KZ. Ihre Erinnerungen sind ein wichtiges Zeugnis zur Geschichte der Unterdrückung der Kärntner Slowenen im NS-System.
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