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      <marc:subfield code="a">Ein Messer aus Odessa</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Wenn das Leben kein Roman ist, ist es dann ein Gedicht? (DL) Erwin Einzinger, 1955 in Kirchdorf/OÖ geboren, lässt sich in der Abfolge seiner Werke Zeit, kein Roman jagt bei ihm den anderen und seine Lyrik kommt erst einmal auf losen Blättern bei Lesungen daher. Einzinger beherrscht das Bruchstückhafte, das Beiläufige, das er als Ordnungsinstanz aber nie aus den Augen lässt. Er ist gelassen und überlässt den LeserInnen die Seiten, die eher leer als bis an den Rand gefüllt sind. Dort muss man sich dann schon selber zurechtfinden; er, der mittlerweile pensionierte Lehrer, will nicht deuten und nicht lenken, er stellt vor, er legt hin und dann geht er auch schon. Diesen Gedichtband kann man natürlich herschenken. Er ist aber auch gut in der Bibliothek aufgehoben. Er wird ein wenig irritieren und daran erinnern, dass nicht alles Sinn und Deutung haben muss und das schon gar nicht auf den ersten Blick. Ein Schalk zwischen manchen Zeilen und schon ist er wieder weg, der Autor, die Instanz. Was bleibt? Vielleicht "der Schutt, den die Tage anhäufen" (ein Gedichttitel). Sehr zu empfehlen sowie auch unbedingt der Roman "Von Dschalalabad nach Bad Schallerbach" (2010), ebenfalls Jung und Jung-Verlag.</marc:subfield>
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