Ich bin ein Wissenschaftler

Bezeichnung Wert
Titel
Ich bin ein Wissenschaftler
Untertitel
Spielerisch entdecken Kinder die Welt der Naturwissenschaften
Verfasserangabe
Christof Gießler
Medienart
Person
Verlag
Ort
Kempen
Jahr
Umfang
95 S.
ISBN13
978-3-89777-210-6
Schlagwort
Annotation
Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/); #Autor: Christina Rademacher; #Anschauliche Einführung in die Naturwissenschaften mit Experimenten, die leicht nachzumachen sind (ab 6)#Rezension: Sie waren in Physik und Chemie eine Niete? Haben abgeschaltet, als Sie lernen sollten, was Strom ist? Und nicht so genau hingesehen, als es um die Brechung des Lichts durch Linsen ging? Gemeinsam mit dem Nachwuchs lassen sich diese Lücken still und heimlich füllen: Denn nicht nur Kinder, auch Eltern können mit Christof Gießlers Buch die Welt der Naturwissenschaften spielerisch entdecken. Der Autor und Illustrator ist Erfinder des Kinderreichs im Deutschen Museum München, bekanntlich ein Ort, an dem Phänomene aus Technik und Natur so erklärt werden, dass es Spaß macht, weil jeder selbst zum Wissenschaftler und Entdecker werden kann. Dieses Prinzip liegt auch dem Buch zugrunde: In den Themenbereichen "Natur, Welt, Wasser", "Kraft, Bewegung, Energie", "Licht, Optik, Astronomie", "Schall, Akustik, Musik" und "Kommunikation" gibt es kurze, anschauliche Einführungen und dazu Experimente, die mit einfachen Mitteln (zum Beispiel Wasserglas, Tischtennisball, Bocciakugel) zeigen, nach welchen Gesetzen die Welt funktioniert. Für alle, die eher den schöngeistigen Seiten des Lebens zugetan sind, werden in den letzten beiden Themenbereichen die Grenzen der Naturwissenschaft in Richtung Musik, Literatur, Film und Theater überschritten: Wie war das gleich mit Violin- und Bass-Schlüssel? Und was haben Morse-Alphabet und Computersprache gemeinsam?#Illustriert werden all diese spannenden Themen mit einfachen, aufs Notwendige beschränkten Bildchen. Deren Anordnung und die der zugehörigen Texte ist mitunter etwas konfus: So muss man zum Beispiel die rechte Seite der Doppelseite über Strahlen von unten nach oben lesen, um Texte und Bilder richtig zuzuordnen. Und wie das Periskop genau gebaut wird, bleibt unklar, solange man nicht nach hinten zur Doppelseite "Tipps" weiterblättet. Die dort aufgelisteten Zusatzinformationen zu den Versuchen umfassen jeweils nur zwei, drei Sätze und könnten daher gleich an Ort und Stelle stehen. Das Argument "Probieren geht über studieren" könnte auch nach hinten losgehen, wenn die Ausdauer von Kindern zu sehr strapaziert wird.#Doch diese Kritik soll den Wert des Buches nicht schmälern. Nachdem man sich in der Schule jahrelang mit der Anwendung abstrakter Formeln herumgeplagt hat, erscheint es fast wie ein Wunder, dass Naturwissenschaft so anschaulich sein kann.## ---- #Quelle: Unsere Kinder (http://www.unserekinder.at/); #Autor: Roswitha Schreiberhuber; #Wissenschaft betreiben heißt, herausfinden, wie die Dinge funktionieren. Kinder sind Wissenschaftler, im Spielen erforschen und erobern sie die Welt. Wissenschaft muss spielerisch dargeboten werden, um sie für Kinder erfahrbar zu machen.#Der Autor weiß, wie man aktiv und spielerisch schon kleinen Kindern Faszinierendes aus Natur und Technik erklärt. Er hat naturwissenschaftliche Phänomene kindgerecht beschrieben und illustriert und garantiert eine leichte Nachahmung mit alltäglichen Mitteln.#Im Buch findet man viel Wissenswertes über Natur, Welt, Wasser, Kraft, Bewegung und Energie. Versuche und Erklärungen gibt es zu den Themenbereichen Licht, Optik, Schall, Akustik und Musik. Die Kommunikation wird durch Telefon, Schrift, Foto, Film und Theater auf plausible Art an die Kinder herangebracht.#Das Buch ist für Kinder im Erstlesealter konzipiert, viele interessante und aufschlussreiche Versuche können allerdings auch schon von Kindern im Vorschulalter durchgeführt werden. Auf jeden Fall kann es hilfreich sein, wenn sich KindergartenpädagogInnen und auch Eltern mit dem Buch beschäftigen, um dann die einfachsten und interessantesten Versuche mit ihren Kindern durchführen und den Wissensdurst der kleinen Wissenschaftler stillen zu können.
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