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      <marc:subfield code="a">Annotation: Pommaux bedient sich bei unterschiedlichsten Genres und mixt sie zu einem aufregenden Bilderbuchabenteuer. Rezension: In "Achtung, Ungeheuer&amp;excl;" werden zwei Geschichten erzählt: Von Sylvie und Leon, zwei Stadtkindern, die auf ein Schiff klettern, das sich losreißt und sie nach einer halsbrecherischen Fahrt auf eine einsame Insel bringt. Sie schaffen es, Feuer zu machen, ein Unwetter und die Nacht unbeschadet zu überstehen, müssen dann aber vor einem riesigen Ungeheuer fliehen. Sie wissen im Gegensatz zu den LeserInnen nicht, dass sie von zwei Wasserratten nicht nur beobachtet, sondern um ihrer Wette willen in das Abenteuer getrieben werden. Das schlechte Gewissen treibt wiederum die Tiere an, den Kindern mit Rat (an Sylvies Plüschtier) und Tat (etwa mit dem Heranschleppen eines Fisches an den Angelhaken) beizustehen. Diese beiden Sichten auf das Abenteuer sind in Bild und Text kunstvoll in einer komplizierten Erzählweise mit doppelter Bildführung verschachtelt. Geschickt nutzt der Franzose dafür die comicspezifische Trennung von Erzähl- und Sprechtext. Der Schöpfer der Bilderbuch-Trilogie um den Detektiv John Chatterton packt sehr viel in sein neues Bilderbuch: Er bietet Kindern und Erwachsenen Identifikationsfiguren, überträgt den Generationenkonflikt auf zwei Ratten, macht die Verweichlichung der heutigen Kinder zum Gegenstand einer Wette und lässt zwei solche Kinder Robinson spielen. Ein Ungeheuer und ein Rettungshubschrauber sorgen für Action, ein Plüschtier legt Spuren und klinkt sich in Träume ein. Dazu kommt der für Kinder tröstliche Wettausgang als Happyend. Und auch formal ist das Buch eine bunte Mischung aus Comic, Plakatkunst und "film noir". Pommaux' Gespür für die passende Perspektive, die geschickte Hell-dunkel-Schattierung und die - inhaltlichen und formalen - Gegensätze verleihen der Geschichte Dramatik und Action. Das ist so gut gemacht, dass es vom Trivialen und Klischeehaften der Ratten ablenkt sowie von der simplen Umkehrung am Ende, dass die heutigen Kinder doch keine Waschlappen und Zierpüppchen seien. So überwiegt der Spaß der ZuschauerInnen zu Hause bei dieser "Expedition Robinson". In "Achtung, Ungeheuer&amp;excl;" werden zwei Geschichten erzählt: Von Sylvie und Leon, zwei Stadtkindern, die auf ein Schiff klettern, das sich losreißt und sie nach einer halsbrecherischen Fahrt auf eine einsame Insel bringt. Sie schaffen es, Feuer zu machen, ein Unwetter und die Nacht unbeschadet zu überstehen, müssen dann aber vor einem riesigen Ungeheuer fliehen. Sie wissen im Gegensatz zu den LeserInnen nicht, dass sie von zwei Wasserratten nicht nur beobachtet, sondern um ihrer Wette willen in das Abenteuer getrieben werden. Das schlechte Gewissen treibt wiederum die Tiere an, den Kindern mit Rat (an Sylvies Plüschtier) und Tat (etwa mit dem Heranschleppen eines Fisches an den Angelhaken) beizustehen. Diese beiden Sichten auf das Abenteuer sind in Bild und Text kunstvoll in einer komplizierten Erzählweise mit doppelter Bildführung verschachtelt. Geschickt nutzt der Franzose dafür die comicspezifische Trennung von Erzähl- und Sprechtext. Der Schöpfer der Bilderbuch-Trilogie um den Detektiv John Chatterton packt sehr viel in sein neues Bilderbuch: Er bietet Kindern und Erwachsenen Identifikationsfiguren, überträgt den Generationenkonflikt auf zwei Ratten, macht die Verweichlichung der heutigen Kinder zum Gegenstand einer Wette und lässt zwei solche Kinder Robinson spielen. Ein Ungeheuer und ein Rettungshubschrauber sorgen für Action, ein Plüschtier legt Spuren und klinkt sich in Träume ein. Dazu kommt der für Kinder tröstliche Wettausgang als Happyend. Und auch formal ist das Buch eine bunte Mischung aus Comic, Plakatkunst und "film noir". Pommaux' Gespür für die passende Perspektive, die geschickte Hell-dunkel-Schattierung und die - inhaltlichen und formalen - Gegensätze verleihen der Geschichte Dramatik und Action. Das ist so gut gemacht, dass es vom Trivialen und Klischeehaften der Ratten ablenkt sowie von der simplen Umkehrung am Ende, dass die heutigen Kinder doch keine Waschlappen und Zierpüppchen seien. So überwiegt der Spaß der ZuschauerInnen zu Hause bei dieser "Expedition Robinson".</marc:subfield>
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