Grünes Geld
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Grünes Geld
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| Untertitel |
Jahrbuch für ethisch-ökologische Geldanlagen 1998/99
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| Ort |
Ritterhude (u.a.)
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| Umfang |
309 S.
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| ISBN10 |
3-89526-017-7
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Zu fast jedem Geldanlageprodukt gibt es mittlerweile eine "grüne" Variante, z. B. Ökosparbücher, Umweltaktien, Umweltanleihen. Seit 1995 sind sogenannte "Öko-Venture"-Beteiligungsgesellschaften stark im Kommen, 1996 wurde die erste rein ökologisch orientierte Lebensversicherungsgesellschaft gegründet. Menschen, die sichergehen wollen, daß mit ihrem Ersparten nicht gerade Rüstungsgüter, Atomkraftwerke oder Umweltgifte produziert werden, die sinnvolle und auch rentable Öko-Investment-Projekte suchen, finden Möglichkeiten. Grünes Geld ist - nach den USA und Großbritannien - nun auch im deutschsprachigen Raum ein "Milliardenmarkt" geworden. Die solches behaupten, wissen wovon sie reden. Max Deml hat in den 80er Jahren eine kritische Aktionärsbewegung gegen Rüstungsproduktion und etwas später ein Forschungsinstitut für ethisch-ökologische Geldanlagen (FIFEGA) gegründet; seit 1991 gibt er den Börsenbrief ÖKO-INVEST heraus. Jörg Baumgarten ist evangelischer Pfarrer und seit über 20 Jahren in der Dritte-/Eine-Weltbewegung tätig, er ist Vorsitzender des Vereins SÜDWIND e. V. - Institut für Ökonomie und Ökumene, welches sich mit ethischer Geldanlage im Nord-Süd-Zusammenhang beschäftigt. Im vorliegenden Jahrbuch informieren die Autoren über Ökobanken, aber auch über Alternativprojekte wie die in Bangladesch gegründete Grameen-Bank, die Kleinkredite an Besitzlose für Existenzgründungen vergibt, sowie über spezielle Frauenbanken und alternative Geldinstitute der Kirche in Deutschland. Weiters erfährt man/frau über Beteiligungsangebote an ökologischen Unternehmen, etwa Windkraftbetrieben, über Umwelt- und Ethik-Investmentfonds und erste Öko-Versicherungen. Zudem werden Stiftungen, einschlägige Forschungsinstitute und Rating-Agenturen (diese nehmen ökologisch-ethische Bewertungen von Unternehmen vor) sowie alternative Baugenossenschaften vorgestellt.
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen Salzburg |
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