Katerina
| Bezeichnung | Wert |
|---|---|
| Titel |
Katerina
|
| Untertitel |
Roman
|
| Medienart | |
| Person | |
| Verlag | |
| Jahr | |
| ISBN13 |
978-3-87134-680-4
|
| Schlagwort | |
| Annotation |
Berührende Geschichte eines ruthenischen Dienstmädchens, das sich immer stärker mit ihren jüdischen Arbeitgebern identifiziert. (DR) Um die Jahrhundertwende verlässt Katerina, ein ruthenisches Bauernmädchen, ihr ukrainisches Heimatdorf, in dem sie vor allem Gewalt und keinerlei elterliche Geborgenheit erlebt hat. Sie findet Arbeit in einem jüdischen Haushalt und lernt ein geordnetes Leben kennen, das von strengen religiösen Geboten bestimmt ist. Katerina entwickelt Zuneigung für die Kinder der Familie, schwärmt insgeheim für den Hausherrn und lernt Jiddisch. Mit der Zeit ändert sich ihr Auftreten, was ihre Landsleute misstrauisch macht. Sie wird davor gewarnt, sich bei den Juden "anzustecken". Als die Eltern der Familie bei Pogromen ermordet werden, landet Katerina wieder auf der Straße. Doch noch einmal scheint sich ihr Schicksal zum Guten zu wenden. Sie verliebt sich in den Juden Sami, der wie sie nach einem Platz im Leben sucht. Sie wird schwanger und findet in ihrem Söhnchen Benjamin ihr ganzes Glück. Doch dann geschieht etwas Entsetzliches und Katerina will nur noch eines: Rache. Aharon Appelfeld hat einen Roman geschrieben, der trotz seines düsteren Inhalts etwas Wunderbares hat und wie ein dunkler Strom dahinfließt. Der Autor, selbst in Czernowitz geboren, lässt in "Katerina" die Atmosphäre des untergegangenen Galiziens lebendig werden - den Zauber der Wälder, Wiesen und Flüsse, das raue bäuerliche Leben und das armselige Leben der jüdischen Händler, welches durch das Befolgen der religiösen Gesetze und die starke Verwurzelung in der Tradition seine Würde bewahrt. Ein großartiger Roman, der für alle Bibliotheken eine Bereicherung darstellt. *bn* Ingrid Kainzner
|
Erhältlich in folgenden Bibliotheken
|
Öffentliche und Schulbibliothek Bürmoos |
Anfahrt |
