Das schwarze Pferd

Bezeichnung Wert
Titel
Das schwarze Pferd
Untertitel
Roman aus dem russischen Bürgerkrieg
Verfasserangabe
Boris Sawinkow (W. Ropschin) ; aus dem Russischen übersetzt, kommentiert und mit ergänzendem Material versehen von Alexander Nitzberg
Medienart
Sprache
Person
Auflage
1. Auflage
Verlag
Ort
Berlin
Jahr
Umfang
263 Seiten
ISBN10
3-86971-145-0
ISBN13
978-3-86971-145-4
Schlagwort
Annotation
Angaben aus der Verlagsmeldung Das schwarze Pferd : Roman aus dem Russischen Bürgerkrieg Die Tragödie Russlands durch die Augen eines Nihilisten Erstmals auf Deutsch: Boris Sawinkows _Das schwarze Pferd_! Neben Bulgakows _Die weiße Garde_ und Babels _Die Reiterarmee_ das fehlende Stück Weltliteratur zum Russischen Bürgerkrieg und eine sensationelle Neuentdeckung. Juli 1917, Russland: Boris Sawinkow, einst »Russlands Top-Terrorist«, wird stellvertretender Kriegsminister in der provisorischen Regierung Alexander Kerenskis. Nach der Oktoberrevolution kämpft er auf Seiten der Weißen, später auf der der Grünen, um die Bolschewisten zu verhindern. Anfangs riskiert Sawinkow sein Leben für die Adeligen und die Großgrundbesitzer, später kämpft er zusammen mit Banditen – eine paradoxe Situation. Jahre später, im französischen Exil, beschreibt er den Wahnsinn des Russischen Bürgerkriegs in seinem Roman _Das schwarze Pferd_. Darin peitscht sein Alter Ego, ein weißrussischer Offizier, seine Untergebenen an der Front ohne erkennbare Strategie und mit grausamen Befehlen durch die russische Ödnis. Ihr Feind: Die Kommunisten, die Verräter in den eigenen Reihen, die Deserteure, jeder, der zwischen die Fronten gerät, jeder, der im Weg ist. Wenig später wird er sich lieber Banditen anschließen als so weiterzumachen. Bald weiß kaum einer mehr, wofür oder wogegen er kämpft. Eine junge Partisanin verliebt sich in ihn, er gibt nach, wird sie aber irgendwann bei einer Frontbegradigung opfern müssen. Am Ende führt sein Weg nach Moskau. Sinnloses Morden, apokalyptische Szenen, Goya in Russland, von Sawinkow in einer glasklaren, extrem knappen, manchmal traumschönen, immer aber illusionslosen Sprache erzählt.