Der Fuchs und die verlorenen Buchstaben
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Der Fuchs und die verlorenen Buchstaben
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| Verfasserangabe |
Zagarenski, Pamela
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| Medienart | |
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| Person | |
| Auflage |
Dt. Erstausg.
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| Verlag | |
| Ort |
München
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| Jahr | |
| Umfang |
[17] Bl.
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| ISBN10 |
3-86873-942-4
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| ISBN13 |
978-3-86873-942-8
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| Annotation |
Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/);
Autor: Marlene Zöhrer;
Es war einmal ein Mädchen, das Geschichten über alles liebte. Es liebte, wie Worte und Bilder es zu unbekannten und verborgenen Orten trugen, in eine Welt, die nur ihm gehörte. Und die Freude des Mädchens ist natürlich riesengroß, als es von seiner Lehrerin ein magisches Buch ausleihen darf. Die Enttäuschung darüber, dass das Buch keinen Text enthält, ist noch größer. Auf dem Nachhauseweg sind sämtliche Buchstaben aus dem Buch gepurzelt. Ohne Wörter ist das doch gar kein Geschichtenbuch, dachte es. Von wegen! Der Fuchs, der dem Mädchen gefolgt war und die Buchstaben in einem Schmetterlingsnetz aufgefangen hat, weiß Rat: Man kann sich Geschichten auch einfach ausdenken. Fantasie ist einfach.
Eingebettet in diese Rahmenhandlung lässt Pamela Zagarenski ihre Protagonistin mit der roten Kapuzenjacke eintauchen in die Welt der Bilder und Geschichten, entwirft traumgleiche Bildwelten, die Doppelseite für Doppelseite die Tür zu einem neuen Vorstellungsraum öffnen. Dem lesenden Mädchen und den Betrachtenden selbst: eine geschickte Buch-im-Buch-Konstruktion, die das lesende Mädchen ganz klein am unteren Bildrand zeigt, erlaubt das gemeinsame Betrachten. Und so hätte man sich gewünscht, dass auch hier ebenso wie in der Geschichte die opulenten Collagen, die an die Bildwelten von Paul Klee erinnern und voller literarischer Anspielungen stecken, für sich selbst hätten stehen dürfen. Dass das textfreie Erzählen nicht nur thematisiert, sondern zum Erzählprinzip gemacht worden wäre. Zagarenskis Bilder hätten die Geschichte mit Leichtigkeit getragen hätten problemlos unter Beweis gestellt, dass die Sache mit der Fantasie tatsächlich ganz einfach ist. Denn ihre in Mischtechnik auf Holz gemalten und am Computer um unterschiedliche Schichten, Strukturen, Texturen und Bildzitate ergänzten Bilder scheinen in ihrer Fülle und ihrem Reichtum tatsächlich magisch, so viel gibt es zu entdecken. So wohltemperiert ist ihre Farbigkeit, so faszinierend die Formgebung, so überzeugend die Liebeserklärung an die Literatur und ihre Geschichten.
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Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Sandra Brugger;
"Fantasie ist einfach" - eine magische Reise durch einzigartige Bildwelten. (ab 5) (JD)
Ein Mädchen entdeckt in der Schule ein "magisches Buch" und leiht es sich von seiner Lehrerin aus. Unbemerkt schweben die Wörter am Nachhauseweg aus dem Buch, der Fuchs fängt sie heimlich ein. Als dem Kind auffällt, dass der Text verschwunden ist, flüstert ihm der Wind zu, es solle seine Gedanken "weiterfliegen" lassen, denn "Fantasie ist einfach". Es folgen sieben doppelseitige Illustrationen in Mixed Media Technik mit Impulsen für die LeserInnen, es der Protagonistin gleichzutun und sich die Geschichten auszudenken. Sowohl die Textfragmente als auch die ästhetisch komplexen Bilder geben Anregungen für Sprechanlässe, ohne die Kreativität der Kinder einzuengen. Wiederkehrende Motive sorgen für Kontinuität in der Erzählung. Als das Mädchen am folgenden Tag überglücklich mit dem Buch in die Schule geht, begegnet ihm der Fuchs und übergibt ihm die eingesammelten Wörter. Gleichzeitig bittet er sie um Hilfe, die Trauben, die hoch oben hängen, zu erreichen.
Gelungen visualisiert die Künstlerin die Freiheit, die sie auch den jungen LeserInnen zugesteht, Geschichten zu erfinden oder den Ausgang selbst etablierter antiker Fabeln zu ändern, und löst dies für erwachsene LeserInnen auf dem hinteren Vorsatzblatt auf. Dieses Vorlesebuch eignet sich zur Förderung der Kreativität, der sprachlichen Fertigkeiten sowie zur Anregung literarischer und bildlicher Lernprozesse.
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Quelle: LHW.Lesen.Hören.Wissen (http://www.provinz.bz.it/kulturabteilung/bibliotheken/320.asp);
Autor: Martina Koler;
Die Bilder der Künstlerin Pamela Zagarenski versetzten uns schon in ihrem Bilderbuch "Schlaf wie ein Tiger" in stummes Staunen. Auch ihr neues Buch will betrachtet und zu Leben erweckt werden. Gemeinsam mit einem kleinen Mädchen begeben wir uns auf eine Reise in die Welt der Fantasie und Imagination. Ein geheimnisvolles Buch mit einer goldenen Krone auf dem Titelbild spielt dabei eine wichtige Rolle. Das Mädchen bekommt es von seiner Lehrerin geliehen, verliert aber auf dem Nachhauseweg sämtliche Buchstaben. Enttäuscht und traurig blättert es in den auf den ersten Blick wort- und geschichtenlosen Seiten. Ein leises Flüstern aber weist ihm und somit auch uns den Weg durch das Buch: Die überaus poetischen, mit winzigen Details ausgestatteten Bilder erzählen unendliche, wandelbare und wunderbare Geschichten, wollen betrachtet, bestaunt und mit eigener Fantasie belebt werden. Jede Doppelseite wird von einem großflächigen Bild mit unzähligen Figuren, Vergleichen, Metaphern und wiederkehrenden Symbolen beherrscht. Die märchenhaften, teils orientalisch anmutenden Zeichnungen sind sämtlich in warme Farbtöne getaucht und versetzen uns in eine poetische Traumwelt, in die wir am liebsten versinken würden. Der unter jedem Bild stehende Begleittext kann uns - gleich wie das Mädchen und der ihm beigestellte Fuchs - durch das Buch führen, auch wenn die Geschichten in unseren Köpfen bereits allein aus den Bildern entstehen. Ein wahrer Seh- und Fabuliergenuss, an dessen Anfang und Ende uns ein mysteriöser Fuchs an eine bekannte Fabel erinnert.
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| BEMERKUNG |
Katalogisat importiert von: Rezensionen online open (inkl. Stadtbib. Salzburg)
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| Übersetzung |
Deutsch
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| Trägermedium |
Band
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| Illustrationsangaben |
überw. Ill. (farb.)
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| Antolin |
Klasse: 2
Zum Antolin Quiz
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Öffentliche Bücherei Weißenbach am Lech |
Anfahrt |
Klasse: 2
