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      <marc:subfield code="c">Sylvia Englert. Mit Ill. von Sabine Dully</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">München</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Finn geht in die zweite Klasse und jeden Morgen 20 Minuten allein zur Schule. Warum? Weil kein anderes Schulkind in seiner Nähe wohnt &#x96; zumindest keines, das er nett findet. Mit dem Roller zu fahren ginge natürlich schneller, doch das erlaubt die Mama nicht. Auf Finns Schultern wiegt deshalb nicht nur die Last des Ranzens, auch Langeweile und schlechte Laune ziehen den kleinen Kerl ganz schön runter. Bis der Warumwolf ihm über den Weg läuft. Warum? Einfach so! Und ehe Finn sich&#x91;s versieht, denkt er gar nicht mehr an seinen Roller, an doofe Eltern und den öden Weg, der vor ihm liegt. Der kleine Wolf trägt ja auch nicht umsonst diesen seltsamen Namen: &#x84;Warum wachsen auf Bäumen keine Fleischbällchen? Warum bist du so verschlafen? Warum haben Menschen zwei Augen und zwei Arme?&#x93; Ununterbrochen prasseln neue Fragen auf Finn ein, der mit Witz und Fantasie nach Antworten sucht. Von nun an gehen die beiden den Weg zur Schule und zurück gemeinsam. Für Finn, der sich zu einem richtig guten Antwortenerfinder und Geschichtenerzähler entwickelt, vergeht die Zeit wie im Flug. Kein Wunder, dass er gar keine Lust mehr aufs Rollerfahren hat, als es ihm seine Eltern schließlich doch erlauben: &#x84;Wenn man schneller als der Wind rast, kann man sich nicht unterhalten. Und sein Wolf müsste sich ganz schön abhetzen. Vielleicht verschwindet er dann auch wieder.&#x93; Sylvia Englerts Geschichte von Finn und seinem kleinen Freund ist deshalb auch ein Plädoyer für die Entschleunigung im (Kinder-)Alltag; für ein genaues Hinhören und -sehen. Nur so kann sich die Fantasie entfalten, fallen uns Dinge überhaupt erst auf, die scheinbar unscheinbar am Rande des Weges nur darauf warten, entdeckt zu werden. Sonst hätte Finn ja auch gar keine Freundschaft mit dem kleinen Wolf schließen können, in dem alle anderen nur das &#x84;süße Hundilein&#x93; sehen und nicht einen Weltmeister im Hinterfragen</marc:subfield>
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