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      <marc:subfield code="a">Der Blog des geheimnisvollen Sherwood Holmes</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">Gabi Neumayer. Mit Ill. von Alexander von Knorre</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">ErmittlerInnen kommen in der Kinderliteratur häufig in Tiergestalt daher. Damit vervielfacht sich naturgemäß der Radius, nicht nur in Hinblick auf ihre Mobilität, sondern auch in Bezug auf die Größenordnung des Verbrechens bzw. der Schurken. Zwar kann man auch kindliche ErmittlerInnen aus dem Realitätszwang befreien, aber wenige Figuren haben das Zeug zur Ruby Redford (siehe S. 59). Will man also unbedingt mehr als den Fall einer in der Nachbarschaft verschwundenen Katze erzählen, besetzt man mit Tierfiguren. Die können grundsätzlich sogar Bond spielen, ohne lächerlich zu wirken. Das gelingt etwa Fred Fuchs in &#x84;Fuchs ermittelt&#x93; durchaus erfolgreich: Baupläne Welt vernichtender Waffen, internationale Schauplätze von London bis Moskau, interessante Gadgets &#x96; alles hat Platz. Dass das weitgehend funktioniert, liegt am Humor des britischen Autors Adam Frost, der Spaß zu haben schien beim Schreiben. Doppelt parodistisch legt Gabi Neumayer ihre neue Reihe &#x84;Der Blog des geheimnisvollen Sherwood Holmes&#x93; an: Nicht nur durch Sherwood, der zwar ein Mensch, dessen Watson aber ein Hamster ist, sondern auch indem die deutsche Autorin die Form eines Blogs samt Kommentarbereich mit einigem Witz nachbaut. Leichte Unterhaltung, die eher im Detail als im Großen des Handlungsbogens funktioniert. Bei beiden Reihen bleibt die Frage, ob sich der spezielle Witz im Laufe einer Serie nicht schnell abnutzt. Siehe weiters: Adam Frost: Fuchs ermittelt! Die Rache des Pinguins</marc:subfield>
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