Zuhause kann überall sein
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Zuhause kann überall sein
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| Verfasserangabe |
Irena Kobald [Text] & Freya Blackwood [Ill.]. [Übers.: Tatjana Kröll]
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| Medienart | |
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| Person | |
| Auflage |
Dt. Erstausg.
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| Verlag | |
| Ort |
München
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| Jahr | |
| Umfang |
[15] Bl.
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| ISBN13 |
978-3-86873-757-8
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| Annotation |
Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); #Autor: Cornelia Gstöttinger; #Ankommen in der Fremde und sich langsam in einer neuen Sprache geborgen fühlen. (ab 4) (JD)#Als in ihrer afrikanischen Heimat Krieg ausbricht, verlässt das Mädchen Wildfang mit ihrer Tante ihr Zuhause. "Sogar der Wind fühlte sich fremd an" in diesem anderen Land, in dem Wildfang nun lebt und die unbekannte Sprache wie einen kalten Wasserfall empfindet, der sie ins kommunikative Abseits drängt. Kälte und Unsicherheit werden auch in den Illustrationen raumgreifend, durch den Verlust der vertrauten Umgebung wird die eigene Identität erschüttert: "Es war, als wäre ich nicht mehr ich."#In knappen poetischen Zeilen beschreibt die in Österreich geborene Autorin Irena Kobald, wie Sprachsozialisation passiert, und führt mit starken Vergleichen ganz nah an die Gefühlswelt der Protagonistin heran. Ihre Entwurzelung wird besonders drastisch deutlich, als sich das einsame Mädchen zum Trost in eine weiche Decke aus Worten und Geräuschen ihrer Muttersprache hüllt und Geborgenheit und Sicherheit findet.#In den Bildern von Freya Blackwood lässt sich das Herausgerissenwerden aus der Heimat und das langsame Ankommen in der Fremde ebenfalls nachvollziehen: Der kalte Weißraum füllt sich mit wärmeren Farben, als ein Lächeln den Beginn einer Freundschaft markiert und den Weg aus der Sprachlosigkeit weist. Ermutigt durch ihre neue Freundin, beginnt Wildfang, sich aus den gelernten Worten der fremden Sprache eine ebenso wärmende Decke zu weben.#Das empfehlenswerte Bilderbuch ist ein gelungener Türöffner für Gespräche - es ist nun auch als preisgünstige broschierte deutsch-arabische Ausgabe erhältlich.## ---- #Quelle: Unsere Kinder (http://www.unserekinder.at/); #Autor: Eva Stangl; #Das kleine Mädchen wird von ihrer Tante "Wildfang" genannt - bis der Krieg beginnt und sie, um sicher zu sein, in ein anderes Land flüchten. Dort ist alles fremd, die Leute, das Essen, der Wind und die fremde Sprache. Alles fühlt sich für das Mädchen wie ein kalter Wasserfall an. Zu Hause kuschelt sie sich in eine sichere, warme und weiche Decke aus eigenen Worten und Geräuschen. Bis sie eines Tages von einem anderen Mädchen im Park angelächelt wird. Bei ihrem nächsten Treffen schaukeln sie miteinander und aus den neuen Worten, die anfangs noch hart und kalt für sie klingen, webt das Wildfang-Mädchen sich eine neue Decke. Die Decke wächst so Tag für Tag und wird genauso warm, weich und gemütlich wie ihre alte Decke - bis das Mädchen merkt: "Ich bin immer ich!" Gerade heute ein brandaktuelles Thema und ein wundervolles, atemberaubend schön illustriertes Bilderbuch - die warmen Rottöne, die das Mädchen trägt und die, ihrer alten Decke sowie die zarten Blautöne der noch fremden Umgebung und schließlich ihrer neuen Decke, die auf der letzten Bilderbuchseite endlich zueinanderfinden.#Dieses anspruchsvolle Buch lädt dazu ein, sich selbst Gedanken zu machen und mit den Kindern Gespräche über Heimat, Flucht, Krieg und was es bedeutet, ein Flüchtling zu sein, zu führen. Der englische Originaltitel trifft es übrigens noch besser: "My two blankets".
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| Antolin |
Klasse: 1
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Bücherei St. Stefan ob Stainz |
Klasse: 1
