Das kalte Herz
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Das kalte Herz
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| Untertitel |
von der Macht des Geldes und dem Verlust der Gefühle
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| Verfasserangabe |
Wolfgang Schmidbauer
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| Medienart | |
| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Hamburg
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| Jahr | |
| Umfang |
214 S.
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| ISBN10 |
3-86774-124-7
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| ISBN13 |
978-3-86774-124-8
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Von Gier war bereits die Rede. Der Psychoanalytiker Wolfgang Schmidbauer stellt diese in seiner Abhandlung "Von der Macht des Geldes und dem Verlust der Gefühle" ins Zentrum der Betrachtung und verbindet sie mit abgewehrten Ängsten. Ausgehend vom Märchen "Das kalte Herz", das Wilhelm Hauff in der Frühzeit der Industrialisierung verfasst hat und das die "Geldgier" des "Holländer-Michels" zum Thema hat, beschreibt Schmidbauer die emotionalen Deformierungen durch eine nur mehr am Geld orientierten Kultur: "Indem es [das Geld, H.H.] potenziell jedes Ding, jede Handlung und Eigenschaft eines Menschen mit einer Zahl verbindet, unterwirft eine an Macht und Gier orientierte Zweckmäßigkeit die Vielfalt unserer Träume und Leidenschaften." (S. 7) Je mehr uns die "Unübersichtlichkeiten der Globalisierung verwirren und bedrücken", so der Psychoanalytiker, desto bedeutungsvoller sei die "große Vereinfachung, die das Geld ermöglicht, desto attraktiver die falsche Sicherheit, die ein schneller Gewinn mit sich bringt" (S. 8) geworden.
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen Salzburg |
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